Die Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH (infinma) mit Sitz in Köln hat ihre aktuelle Analyse der Marktstandards in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) veröffentlicht. Bereits seit 15 Jahren untersucht das Unternehmen die am Markt üblichen und verbreiteten Regelungen in den BU-Bedingungen, um einen Einblick in die derzeit verbreiteten Marktstandards zu geben.
Für die diesjährige Auflage hat infinma fast 400 Tarife von 66 Anbietern in Hinblick auf ihre „bedingungsseitige Produktqualität“ analysiert. Derzeit bewerten die Analysten insgesamt 18 Hauptkriterien, aus denen allerdings ausdrücklich kein Rating erstellt wird, so infinma. Stattdessen wertet das Unternehmen die konkreten Ausprägungen der Bedingungen auf Basis der Kriterien aus. Das Vorkommen dieser Ausprägungen wird gezählt. Diejenige Ausprägung, die am häufigsten vorkommt, definiert den Marktstandard im Sinne einer „marktüblichen Durchschnittsregelung“.
Diese Anbieter können Gold holen
Seit dem vergangen Jahr differenziert infinma die Untersuchungsergebnisse nach Gold, Silber, Bronze und Basis, je nachdem ob, und ggf. in wie vielen Kriterien der Marktstandard übertroffen wurde. Um Gold zu erreichen, muss das Produkt in den untersuchten 18 Kategorien mindestens neunmal den Branchendurchschnitt aus Kundensicht überbieten. Für Silber sind es fünfmal und in der Bronzekategorie einmal.
Insgesamt haben die Analysten zehnmal Gold, 64 mal Silber und 183 mal Bronze vergeben. 119 Tarife von 24 Gesellschaften wurden nicht zertifiziert (siehe Grafik).
Erneut konnte die höchste bisher von infinma vergebene Einstufung an die HDI Lebensversicherung für ihr Produkt EGO Top und die Lebensversicherung von 18771 a. G. (LV 1871) für die Golden BU vergeben werden, heißt es in der Pressemitteilung.
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