Bundestag: FDP fragt nach BaFin-Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Bundestag: FDP fragt nach BaFin-Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern
21. Februar 2019

Bundestag: FDP fragt nach BaFin-Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern

Die FDP-Fraktion hat eine Kleine Anfrage im Bundestag gestellt. Sie will von der Bundesregierung Auskunft über die Pläne zur Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).


Die FDP-Fraktion hat eine Kleine Anfrage im Bundestag gestellt. Sie will von der Bundesregierung Auskunft über die Pläne zur Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).


Bundestag: FDP fragt nach BaFin-Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern

Die Fraktion der FDP im Bundestag hat sich im Rahmen einer Kleinen Anfrage im Bundestag nach einer möglichen Aufsicht von Finanzanlagenvermittlern durch die BaFin erkundigt. Hintergrund der Anfrage ist der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, der Pläne beinhaltet, dass die Aufsicht über die freien Finanzanlagenvermittler schrittweise auf die BaFin übertragen werden soll.

Wie viele Vermittler sind betroffen?

Die Abgeordneten der Freien Demokraten fragen die Bundesregierung unter anderem nach der Zahl der Finanzanlagenvermittler, die derzeit eine gewerberechtliche Erlaubnis von den Industrie- und Handelskammern oder von einer anerkannten staatlichen Stelle benötigen. Die Bundesregierung soll angeben, wie viele Personen eine entsprechende gewerberechtliche Erlaubnis haben und wie viele Schadensfälle durch Finanzanlagenvermittler im vergangenen Jahr angezeigt worden sind.

Wann soll die BaFin-Aufsicht kommen?

Außerdem fragen die Demokraten, wann die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen will, der Finanzanlagenvermittler unter der Aufsicht der BaFin stellt. Das Vorhaben wird von der Finanzwirtschaft durchaus kritisch beobachtet. Einige Verbände befürchten durch einen solchen Schritt mehr Bürokratie und Regulierung. Andere sehen dagegen keinen Grund zur Panik. (mh)

Lesen Sie auch: 34f-Vermittler unter BaFin-Aufsicht: Man kann es so oder so sehen




Ähnliche News

Die Diskussion um Negativzinsen hat in den vergangenen Tagen kräftig an Fahrt aufgenommen. Nicht nur Großkunden, sondern auch Kleinsparern wird öffentlich mit Strafzinsen auf ihre Guthaben gedroht. Ein solcher Schritt wäre brandgefährlich, meint AssCompact-Redakteur Michael Herrmann. weiterlesen
Riester-Rente, Rürup-Rente, bAV oder auch ein möglicher Bürgerfonds – die Modelle der privaten Altersvorsorge sorgen regelmäßig für Diskussionsstoff. Mit Dr. Hendrik Leber hat eines der prominentesten deutschen Investmentgesichter ein neues Modell in die Diskussion eingeworfen. Das „Altersvorsorgedepot“ soll Kunden und Vertrieb glücklich machen. weiterlesen
Michael Heise wurde in der Vergangenheit bereits drei Mal als Prognostiker der Jahres ausgezeichnet. Der Chefvolkswirt der Allianz sieht im Interview mit AssCompact dunkle Wolken auf Deutschland zuziehen und dringenden Handlungsbedarf für die deutsche Wirtschaftspolitik. Anlegern rät er dennoch dringend dazu, ihr Geld mehr für sich arbeiten zu lassen. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.