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1. April 2021
Corona: Geldsorgen befeuern Spareifer in Deutschland
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Corona: Geldsorgen befeuern Spareifer in Deutschland

Die Menschen in Deutschland sparen mehr und kaufen weniger, so eine Postbank-Umfrage. Die Sparquote sei während der Corona-Krise von ca. 11 auf zuletzt fast 18% stark angestiegen, auch weil Konsum wegen des Lockdowns nicht in der gewohnten Form möglich war.

Auch wenn Experten eine rasche Erholung der Wirtschaftslage prognostizieren, sorgt sich jeder zweite Deutsche um seine Finanzen, so eine aktuelle Postbank-Umfrage. Die Folge: Die Menschen sparen mehr und kaufen weniger. Laut Umfrage gibt knapp jeder Dritte (29%) an, dass er durch die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie mehr sparen wird. Von den 16- bis 29-Jährigen bekundet sogar knapp jeder Zweite (48%) einen größeren Sparwillen. „Die Sparquote ist in Deutschland in der Krise stark angestiegen, von etwa 11% auf zuletzt fast 18%, auch weil Konsum wegen des Lockdowns nicht in der gewohnten Form möglich war. Auch haben Privathaushalte aus Sorge vor drohenden Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten mehr Geld auf die hohe Kante gelegt“, sagt Dr. Marco Bargel von der Postbank. Knapp 41% der Deutschen meinen, dass sie wegen der Krise weniger kaufen; von den Frauen sind sogar 49% dieser Ansicht.

Am verbreitetsten ist der Postbank-Umfrage zufolge jedoch die Sorge, nicht über ausreichend Ersparnisse zu verfügen (60%). Ein fast ebenso hoher Anteil von Befragten (58%) bangt um Wert und Sicherheit ihrer Rücklagen sowie um das Einkommen (57%). Knapp jeder Zweite (43%) fürchtet, schon jetzt seine Altersvorsorge aufbrauchen zu müssen. 41% belastet die Sorge, sich verschulden zu müssen, 33% bereiten bereits vorhandene Schulden Kummer. (ad)

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