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Cybergefahren im Home-Office: Tipps für den richtigen Schutz
14. April 2020

Cybergefahren im Home-Office: Tipps für den richtigen Schutz

In der Corona-Krise arbeiten derzeit ganze Belegschaften und viele Vermittler von zu Hause aus. Doch vielfach wird unterschätzt, welche Cyberrisiken hierbei lauern. Nützliche Tipps zum sicheren Arbeiten im Home-Office gibt Tobias Tessartz, Technical Underwriter Cyber beim Spezialversicherer Hiscox.

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In der Corona-Krise arbeiten derzeit ganze Belegschaften und viele Vermittler von zu Hause aus. Doch vielfach wird unterschätzt, welche Cyberrisiken hierbei lauern. Nützliche Tipps zum sicheren Arbeiten im Home-Office gibt Tobias Tessartz, Technical Underwriter Cyber beim Spezialversicherer Hiscox.


Cybergefahren im Home-Office: Tipps für den richtigen Schutz

Um Infektionsketten zu durchbrechen und die Mitarbeiter zu schützen, schicken viele Unternehmen aktuell ihre gesamte Belegschaft ins Home-Office. Leider versuchen Cyberkriminelle davon zu profitieren, dass die PCs der Mitarbeiter oder die Fernzugriffsmöglichkeiten auf das Unternehmensnetzwerk oft weniger gut geschützt sind. Es ist daher wichtig, dass jeder über aktuelle Gefahren Bescheid weiß und für ein sicheres, digitales Arbeiten sorgen kann. Der Spezialversicherer Hiscox hat Tipps zur Cyber-Security für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Home Office zusammengestellt.

Aktuelle Cybergefahren im Home Office

Ein Problem beim Arbeiten zu Hause betrifft die sichere Konfiguration und Auswahl der verwendeten technischen Hilfsmittel. So können beispielsweise Virtual Private Networks (VPNs) – grundsätzlich ein sinnvolles Tool – ein mögliches Einfallstor für Schadsoftware sein. VPNs werden beim mobilen Arbeiten als vermeintlich sicherer Zugang zum Firmennetzwerk genutzt, aber auch hier gibt es vereinzelt Sicherheitslücken bei Citrix & Co. Gerade in Zeiten, da viele Mitarbeiter von den eigenen vier Wänden aus arbeiten, ist es wichtig, mögliche Schwachstellen zu identifizieren – hier ist insbesondere die IT-Abteilung gefragt.

Eine weitere große Gefahr ist die Verbreitung virtueller Viren. Hacker versuchen dabei häufig, sich über Phishing-E-Mails in die Unternehmensnetzwerke einzuschleusen. So wurden vor Kurzem Fälle bekannt, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgeben und durch den unüberlegten Klick auf schadhafte Links oder infizierte Anhänge sensible Daten erbeuten konnten.

Hinzu kommt ein akutes Problem in den meisten Unternehmen: Engpässe beim IT-Fachpersonal. Das gleichzeitige Arbeiten der Mehrheit der Belegschaft eines Unternehmens im Home-Office stellt viele IT-Teams vor große Herausforderungen und bringt sie an ihre Kapazitätsgrenzen. Auch diese Überlastung der IT-Mitarbeiter nutzen Cyberkriminelle gezielt aus, um sich unbemerkt in die Systeme der Unternehmen zu hacken. IT-Mitarbeiter dürfen daher beim derzeitigen Fokus auf die Verfügbarkeit von Hard- und Software sowie Zugängen nie die IT-Sicherheit aus den Augen verlieren.

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