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28. Juni 2021
Destatis-Zahlen belegen rasanten Preisanstieg von Wohnimmobilien
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Destatis-Zahlen belegen rasanten Preisanstieg von Wohnimmobilien

Die Preise für Wohnimmobilien steigen weiter dynamisch an. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis). Demnach haben die Immobilienpreise allein innerhalb eines Jahres im Bundesschnitt um fast ein Zehntel zugelegt.

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2021 auf Jahressicht um durchschnittlich 9,4% gestiegen. Die Preisentwicklung war Destatis zufolge sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen zu beobachten. Besonders deutlich stiegen die Preise für Wohnungen in Großstädten mit über 100.000 Einwohnern sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Doch auch in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) legten sie mit +11,1% kaum weniger zu.

Nebenkosten gesunken

Die Nebenkosten für den Erwerb einer Immobilie sind für Käufer aufgrund des am 23.12.2020 in Kraft getretenen Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser um 0,3% gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Zwischen dem vierten Quartal 2019 und dem vierten Quartal 2020 waren sie mit einem Plus von 7,9% noch deutlich angestiegen. Im ersten Quartal 2021 sanken sie gegenüber dem Vorquartal nun aber um 6,5%. Neben den Kosten für die Maklercourtage berücksichtigt der Preisindex für Erwerbsnebenkosten, der Teil des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum ist, Grunderwerbsteuer und Notargebühren.

Vorjahreswert nach oben revidiert

Mit den Ergebnissen des aktuellen Quartals werden die Ergebnisse des Vorquartals für den Häuserpreisindex regelmäßig revidiert. Zudem erfolgt mit der ersten Veröffentlichung für das erste Quartal eines Jahres eine Revision des Vorjahres. Diese Revisionen werden durchgeführt, um nachträgliche Meldungen von Transaktionsdaten noch berücksichtigen zu können. Für den bundesweiten Häuserpreisindex im Jahr 2020 ergibt sich eine Revisionsdifferenz von 0,5 Prozentpunkten bezogen auf die Veränderungsrate zum Vorjahr. Aus dem vorläufigen Wert von 7,3% wurde damit ein revidierter Wert 7,8 %. (mh)

Bild: © Андрей Яланский – stock.adobe.com