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3. Mai 2021
Deutsche Kleinstädte bieten teilweise noch hohe Renditen
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Deutsche Kleinstädte bieten teilweise noch hohe Renditen

Kleinstädte stehen bei Wohnimmobilieninvestoren oft nicht im Fokus. Dabei lassen sich dort teilweise noch Renditen von über 13% erzielen, wie aus einer Analyse der Online-Datenbank GeoMap hervorgeht. Allerdings sind auch Renditen von lediglich 1,7% möglich.

Dass sich für Investoren von Wohnimmobilien ein Blick auf die Kleinstädte lohnen kann, zeigt eine aktuelle Auswertung von GeoMap. Die höchsten Renditen in Kleinstädten für Wohnungen lassen sich demnach in Sachsen und Sachsen-Anhalt erzielen. Auf Platz 1 liegt Mücheln in Sachsen-Anhalt mit einer Rendite von 13,2%. Silber geht an Südliches Anhalt mit 11,8%, dicht gefolgt von Weischlitz in Sachsen mit 11,6%.

Deutsche Kleinstädte bieten teilweise noch hohe Renditen
Bayerisches Schlusslicht

Dass längst nicht jede Kleinstadt attraktiv ist, zeigt das andere Ende der Renditetabelle. Die niedrigsten Renditen erzielen GeoMap zufolge Wohnungen in Kleinstädten in Bayern und Niedersachsen. Schlusslicht ist das bayerische Rottach-Egern mit 1,6%. Im Vorjahr lag die Rendite dort bei 1,7%. Dahinter folgen die niedersächsischen Kleinstädte Geeste und Norderney mit 1,7 und 1,8%.

Keine neue Entwicklung

In die Analyse flossen die Lauf- und Mietpreise für Wohnungsangebote ein, die im Zeitraum vom 20.04.2020 bis zum 20.04.2021 online waren. Die Rendite wurde berechnet aus einem Faktor aus durchschnittlichem Mietpreis und durchschnittlichem Kaufpreis. Dass Kleinstädte hohe Renditen bieten können, ist dabei keineswegs neu. In der letzten GeoMap-Analyse der Renditen in Kleinstädten aus dem Jahr 2018 betrug die Spitzenrendite für Wohnungen 19,4%. Diese gab es damals in Adorf in Sachsen. Damals gingen die Renditen noch weiter auseinander als heute, denn die niedrigste Rendite wurde 2018 mit 1,2% in Kalbe in Sachsen-Anhalt erzielt. (mh)

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