Deutscher Immobilienmarkt jagt weiter alle Rekorde | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

Deutscher Immobilienmarkt jagt weiter alle Rekorde
05. März 2020

Deutscher Immobilienmarkt jagt weiter alle Rekorde

Investments in deutsche Immobilien sind begehrt wie nie. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Experten von Savills. Demnach hat das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilieninvestmentmarkt den höchsten Wert aller Zeiten erreicht.


Investments in deutsche Immobilien sind begehrt wie nie. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Experten von Savills. Demnach hat das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilieninvestmentmarkt den höchsten Wert aller Zeiten erreicht.


Deutscher Immobilienmarkt jagt weiter alle Rekorde

Savills hat im Februar 2020 den Investmentmarkt für Immobilien in Deutschland untersucht. Demnach belief sich das Transaktionsvolumen im gesamten Monat auf 8,52 Mrd. Euro. Das rollierende Transaktionsvolumen der letzten zwölf Monate hat damit eine Höhe von 94,2 Mrd. Euro erreicht. Das ist laut Savills der höchste Wert aller Zeiten.

Übernahmen und Beteiligungen als Treiber

Maßgebliche Treiber für die jüngste Dynamik waren Übernahmen und Beteiligungen. So beteiligte sich Aroundtown mit 77,5% an der TLG. Im Zuge der Übernahme von Real wechselten zudem 80 Immobilien den Eigentümer. Insgesamt entfielen in den letzten zwölf Monaten etwa 9% des Transaktionsvolumens auf Unternehmensübernahmen und Beteiligungen.

Coronavirus macht Alternativen noch unattraktiver

So schnell dürfte sich an der Beliebtheit von Immobilieninvestments nicht viel ändern. Infolge der Coronaviruskrise sind die Leit- und Anleihezinsen nochmals gesunken, und angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten sind Anlagealternativen zu Immobilien laut Savills zumindest kurzfristig noch unattraktiver geworden. Zwar würde ein länger anhaltender konjunktureller Abschwung auch negative Folgen für die Immobilienmärkte haben, kurz- bis mittelfristig könne er aber sogar dazu führen, dass die Verkaufsbereitschaft weiter sinkt. Bereits in den letzten zwölf Monaten war die Zahl der Immobilienverkäufe so niedrig wie seit Mai 2015 nicht mehr. In den nächsten Monaten könnte sich die Produktknappheit Savills zufolge daher weiter verschärfen. (mh)

Bild: © BillionPhotos.com – stock.adobe.com




Ähnliche News

Das OVG Schleswig hat das verfügte Anreiseverbot für Besitzer einer Zweitwohnung im Kreis Nordfriesland bestätigt. Außerdem hat das Gericht in seinem Beschluss über die Ausnahmen von der Verfügung Auskunft erteilt. Die Maßnahmen des Landkreises sollen der Eindämmung des Coronavirus dienen. weiterlesen
Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den deutschen Immobilienmarkt aus? Um das zu messen, haben die Branchenexperten von emproc den Corona-Immobilien-Index gestartet. Bisher sind die Auswirkungen der Pandemie auf die Immobilienwirtschaft demnach noch relativ gering. weiterlesen
Der ZIA Zentrale Immobilien Ausschuss fordert die Bundesregierung auf, nicht nur Gesetzesänderungen zu Gutscheinen im Reisewesen durchzuführen, sondern das ganze sogenannte Moratoriumsgesetz zu reparieren. Sonst würden die Ungerechtigkeiten und die wirtschaftlichen Probleme noch größer. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.