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24. Juni 2026
Die heißesten Städte und Landkreise Deutschlands 2025
Die heißesten Städte und Landkreise Deutschlands 2025

Die heißesten Städte und Landkreise Deutschlands 2025

Die Hitze hat Deutschland weiter fest im Griff. Manche Regionen sind stärker von Hitzewellen betroffen als andere. Welche Städte und Landkreise 2025 die heißesten waren, zeigt der Hitzeatlas des Serviceanbieters für smarte und nachhaltige Gebäude Techem.

Europa gilt als der Kontinent, der sich weltweit durch den Klimawandel am schnellsten erwärmt – mit spürbaren Folgen auch für Deutschland. Der neue Techem Hitzeatlas Deutschland zeigt, welche Regionen besonders stark von Hitze betroffen sind. Die Auswertung des Abrechnungsdienstleisters gibt auch Auskunft darüber, wo die Temperaturanstiege in den vergangenen Jahrzehnten am größten waren. Basis der Analyse sind Kühlgradtage (Cooling Degree Days). Sie geben laut Techem an, wie häufig und intensiv hohe Temperaturen zu Kühlbedarf führen und sind damit ein verlässlicher Indikator für die Hitzebelastung.

Das sind die heißesten Städte und Landkreise Deutschlands 2025

Die Ergebnisse lassen eine klare geografische Konzentration erkennen: Viele der heißesten Städte 2025 befinden sich im Südwesten Deutschlands – vor allem in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Die Top 10 der heißesten Städte und Landkreise:

  • 1. Speyer (Rheinland-Pfalz)
  • 2. Heidelberg (Baden-Württemberg)
  • 3. Germersheim (Rheinland-Pfalz)
  • 4. Rhein-Pfalz-Kreis (Rheinland-Pfalz)
  • 5. Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz)
  • 6. Mannheim (Baden-Württemberg)
  • 7. Südliche Weinstraße (Rheinland-Pfalz)
  • 8. Frankfurt am Main (Hessen)
  • 9. Groß-Gerau (Hessen)
  • 10. Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz)

Die Bundesländer, die am stärksten von Hitze betroffen sind, liegen insbesondere im Südwesten Deutschlands. So wies das Saarland 2025 rund 44 Kühlgradtage auf und landet an der Spitze der Rangliste vor Rheinland-Pfalz (38 Kühlgradtage) und Baden-Württemberg (29). Hessen belegt mit rund 26 Kühlgradtagen ebenfalls einen Platz im oberen Bereich. Der bundesweite Durchschnitt betrug rund 19 Kühlgradtagen Bundesländer wie Bayern oder Sachsen-Anhalt bewegen sich in etwa auf diesem Niveau, während nördliche Regionen wie Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein deutlich darunter lagen.

Die Regionen mit den stärksten Hitzeanstiegen

Der Hitzeatlas von Techem hat auch beleuchtet, wo die Hitzebelastung langfristig betrachtet in den vergangenen 45 Jahren am stärksten zugenommen hat. Top 10 der Städte und Landkreise mit dem stärksten Anstieg der Hitze von 1980 bis 2025:

  • 1. Speyer
  • 2. Heidelberg
  • 3. Rhein-Pfalz-Kreis
  • 4. Germersheim
  • 5. Mannheim
  • 6. Ludwigshafen am Rhein
  • 7. Frankfurt am Main
  • 8. Karlsruhe
  • 9. Rhein-Neckar-Kreis
  • 10. Groß-Gerau

Wie das Ranking zeigt, zählen viele Städte, die 2025 besonders heiß waren, auch zu den Regionen mit dem stärksten Hitzeanstieg in den vergangenen 45 Jahren. Auch im Vergleich der Bundesländer ergeben sich deutliche Unterschiede in der Dynamik der Hitzebelastung: So ist in Berlin ein Anstieg von rund 55 Kühlgradtagen seit 1980 festzustellen und damit die stärkste Entwicklung. Es folgen Brandenburg (37) und Sachsen (32).

Hitze als Herausforderung im Gebäudetrieb

Mit zunehmenden Temperaturen verändern sich auch die Anforderungen an Gebäude. „Hitze entwickelt sich zunehmend zu einer zentralen Herausforderung im Gebäudebetrieb“, erklärt Matthias Hartmann, CEO der Techem Gruppe. „Entscheidend ist, die Auswirkungen transparent zu machen und Gebäude datenbasiert so zu steuern, dass Komfort und Effizienz auch bei steigenden Temperaturen gewährleistet bleiben.“

Moderne Gebäudetechnologien könnten einen Beitrag leisten, den Umgang mit Hitzewellen zu verbessern: Hier gewinnnen etwa Wärmepumpen an Relevanz, da sie je nach System auch zur Kühlung verwendet werden können. In Kombination mit Smart-Metering-Lösungen werde laut Techem zudem transparent, wann und wie Energie für die Kühlung eingesetzt wird.

Der Umgang mit Hitze im Gebäudebetrieb erfordere ein Zusammenspiel aus Technik, Daten und intelligentem Management, so Techem. Hitze müsse stärker in Planung, Ausstattung und Betrieb von Gebäuden berücksichtigt werden. Datenbasierte Analysen und intelligente Lösungen wwürden dabei eine entscheidende Rolle spielen. (tik)

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