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6. Dezember 2021
Die Jungmakler 2021 im Gespräch: Stephan Heider

Die Jungmakler 2021 im Gespräch: Stephan Heider

Der B A N K R O C K E R Stephan Heider will seine Kunden auch auf der Gefühlsebene erreichen und ein Ansprechpartner in Finanzfragen für all jene sein, die um Anzugträger ansonsten einen großen Bogen machen. Was ihn motiviert, verrät der Überzeugungstäter und Jungmakler-Finalist im Interview.

Hi, Stephan. Optisch stichst du beim Jungmakler Award deutlich hervor. Was machst du außer den Tattoos und den Klamotten noch anders als deine Kollegen?

Durch meine Kleidung und meine Tattoos zeige ich lediglich, wer ich bin – quasi der unverblümte Ausdruck meiner Persönlichkeit. Know-how, Bildungsabschlüsse und Berufserfahrung sieht man dem T-Shirt eben nicht an, dafür gibt’s Zeugnisse. Wenn du dich aber mit dem T-Shirt und Tattoos selbst identifizieren kannst, also 100% authentisch bist, dann sind wir auf einer Wellenlänge. Genau da sind auch meine Kunden. Von meinen Kollegen im Wettbewerb unterscheide ich mich also tatsächlich nur durch mein Auftreten ohne Anzug.

Dem Job bei der Bank hast du aus Überzeugung den Rücken gekehrt. Was hat dich zu diesem Schritt veranlasst?

Ich selbst war Jahre lang Kunde bei „meinem Makler“ Ulf-Peter Moser (Nahklar GmbH). Wenn du Bankkunden Kredite verkaufst, ist es das eine, aber wenn du Menschen, die dir ja vertrauen, kapitalgebundene Altersvorsorgeprodukte verkaufen musst, gegen deine eigene Überzeugung, dann nagt das an dir.

Meinen Job habe ich immer im Kundeninteresse gesehen. Ich habe Spielraum so genutzt, dass ich dem Menschen, der vor mir sitzt, helfen konnte, und das auch wenn ich dafür Regeln biegen musste.

Letztlich war das und die Geburt meines Sohnes Luitpold der Anstoß zur Frage: Was will ich wirklich? Und ist es das was mich und meine Mitmenschen glücklich macht? Das war es nicht. Darum die Kündigung.

Im Jahr 2020 hast du 172 Stunden IDD-Fortbildungszeit gesammelt. Wie kam diese stattliche Zahl zustande?

Ich wollte eben alles zu den verschiedensten Versicherungsthemen wissen, am Ball bleiben, und in den Markt tief hineinschnuppern. Wenn du für eine Sache brennst, dann brennst du eben. Die IDDs habe ich einfach mitgenommen. Viel mehr war auch nicht IDD-zertifiziert, wie z.B. der Versicherungsgeflüster-Podcast, oder auch der Makler- und Vermittler-Podcast. Beides höre ich regelmäßig beim Laufen.

Zu deinen Kunden willst du auch eine emotionale Verbindung herstellen. Wie machst du das?

Meine Kunden nehmen mich über Social Media war und bekommen mit, was ich so erlebe – vor allem über Stories. Da „bricht“ dann oftmals das erste Eis. Das spiegelt sich in Fragen wider, die in der Onlineberatung kommen, und sich auf Stories beziehen, die ich teils vor Wochen gepostet hatte. Ebenso frage ich im „Smalltalk“ nach, wie es dem Umfeld geht, oder wie der Urlaub war. Was ich eben so mitbekomme. Ansonsten lachen wir echt viel in den Beratungen.

Und noch eine Frage zum Schluss: Auf deiner Website heißt es, dass du ganz anders bist als die „üblichen Bänker und Finanzfuzzis“. Wenn dem so ist, weshalb bist du dann noch in der Branche tätig?

Gerade deshalb bin ich in der Branche, weil ich vom klassischen Erscheinungsbild abweiche und dadurch viele Menschen abhole, wo „Anzugtäter“ es nicht mehr tun. Die Produktlösungen haben oft nachhaltige Ansätze nach ESG/SRI und machen vor allem Sinn.

Meine Tätigkeit ist wirklich Passion für mich: Die Probleme meiner Mitmenschen zu lösen, und „nebenbei“ die Glaubwürdigkeit und das Image des Finanzberaters „wieder herstellen“. Das geht einfach nur wenn man dafür brennt. Und das tue ich – #bankrocker.

Mehr zu Stephan Heider und seinem Unternehmen unter bankrocker.com.