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Diese Versicherungen schließen die Deutschen online ab
18. Juni 2019

Diese Versicherungen schließen die Deutschen online ab

Derzeit werden vor allem vergleichsweise einfache Versicherungen mit einem übersichtlichen Leistungsangebot online abgeschlossen, wie eine Bitkom-Umfrage zeigt. Ganz vorne rangiert die Reiserücktritts- vor der Kfz-Versicherung, während die Online-Quote bei Haftpflicht oder privater Altersvorsorge geringer ist.


Derzeit werden vor allem vergleichsweise einfache Versicherungen mit einem übersichtlichen Leistungsangebot online abgeschlossen, wie eine Bitkom-Umfrage zeigt. Ganz vorne rangiert die Reiserücktritts- vor der Kfz-Versicherung, während die Online-Quote bei Haftpflicht oder privater Altersvorsorge geringer ist.


Diese Versicherungen schließen die Deutschen online ab

Welche Policen schließen die Deutschen lieber online ab und welche nicht? Das wollte der Digitalverband Bitkom von den Bundesbürgern im Rahmen einer telefonischen Befragung wissen. Wie die Ergebnisse zeigen, werden derzeit vor allem vergleichsweise einfache Versicherungen mit einem übersichtlichen Leistungsangebot online abgeschlossen. Demnach haben vier von zehn Deutschen (44%), die eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen haben, dies zuletzt online erledigt. Und drei von zehn (33%) Besitzer einer Kfz-Versicherung haben die letzte Police online vereinbart.

In der Rangliste folgen nach der Reiserücktritts- und der Kfz-Versicherung die Rechtsschutzversicherung mit einem Anteil von 25% und die Auslandskrankenversicherung mit 23%.

Die Policen mit geringer Online-Quote

„Je mehr Beratung eine Versicherung erfordert, desto näher liegt es, sich dazu persönlich beraten zu lassen,“ erklärt Fabian Nadler, Referent Digital Insurance und InsurTech beim Digitalverband Bitkom.

 

Diese Versicherungen schließen die Deutschen online ab

 

Laut Umfrage hat lediglich jeder sechste Befragte (17%), der eine Unfallversicherung besitzt, diese zuletzt online abgeschlossen. Bei der Krankenversicherung beträgt der Anteil sogar nur 14%. Noch geringer fällt die Online-Quote bei Haftpflichtversicherungen (12%) und Berufsunfähigkeitsversicherungen (11%) aus. Am Ende des Online-Abschluss-Rankings finden sich die Hausratversicherung und die private Altersvorsorge (je 7%).“

Trend zu Beratung via Chatbot und On-Demand-Versicherungen

Nadler ist überzeugt, dass auch online die personalisierte Beratung per Video oder mit Unterstützung von Chatbots und Künstlicher Intelligenz künftig an Bedeutung gewinnen werde. „Und wir werden künftig vermehrt spezielle Online-Angebote sehen, bei denen ich zum Beispiel per Smartphone noch am Flughafen für genau die Zeit meines Urlaubs einen entsprechenden Versicherungsschutz abschließen kann.“ Solche On-Demand-Versicherungen würden den Versicherungsmarkt grundlegend verändern.

Online-Abschluss künftig auch bei Offline-Klassikern

Versicherungen, die Kunden nicht häufig wechseln, haben sie vor einigen Jahren klassisch offline abgeschlossen. Doch das dürfte sich künftig ändern, unterstreicht Nadler: „Wir werden in den kommenden Jahren in allen Bereichen einen Trend hin zum Online-Abschluss sehen, so dass die persönliche Beratung durch Versicherungsvertreter oder -makler sich vor allem auf außergewöhnliche oder komplizierte Fälle konzentrieren kann.“ (tk)

Bild: © mipan – stock.adobe.com




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