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13. Oktober 2026
DWS: „Maklermarkt gewinnt für uns durch das AV-Depot an Bedeutung“

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DWS: „Maklermarkt gewinnt für uns durch das AV-Depot an Bedeutung“

DWS: „Maklermarkt gewinnt für uns durch das AV-Depot an Bedeutung“

Was plant die DWS selbst bei der Produktauswahl?

Das standardisierte Altersvorsorgedepot bildet die Grundlage und wird von uns in drei Varianten angeboten, um den unterschiedlichen Anforderungen unserer Vertriebspartner gerecht zu werden: mit passiven ETFs, mit aktiven ETFs sowie mit aktiv gemanagten Fonds. Kunden mit differenzierten Bedarfen bieten wir das DWS Vorsorgedepot Select und das DWS Vorsorgedepot Comfort an. Das Select-Modell bietet maximale Flexibilität mit Zugriff auf über 100 DWS-Fonds und Xtrackers-ETFs – auf Wunsch inklusive automatischem Rebalancing. Das Comfort-Modell dagegen fungiert als „Rundum-sorglos-Paket“, das auf einen Multi-Asset-basierten, individuellen Lebenszyklusansatz ausgerichtet ist, bei dem wir auch die einzelnen Auszahlungszeitpunkte sehr individuell steuern. Bei der Produktauswahl setzen wir auf eine Kombination aus bewährten Klassikern und neu aufgelegten Fonds, wodurch unsere Fondspalette im Altersvorsorgedepot insgesamt nochmals deutlich günstiger wird. Zusätzlich werden wir einige dieser Fonds auch als Bausteine in Lösungen von Partnern anbieten.

Welche Vertriebswege werden Sie fürs Altersvorsorgedepot nutzen? Werden Makler nun noch spannender?

Bei den Vertriebswegen sind wir sehr breit aufgestellt und setzen vor allem auf unsere Bankpartner, Multi-Level-Vertriebe, Pools, Versicherer und natürlich auf die Makler. Der Maklermarkt gewinnt für uns durch das Altersvorsorgedepot definitiv zusätzlich an Bedeutung, da die Nachfrage nach unabhängiger und flexibler Beratung stark steigen wird. Während wir diese Kernkanäle vor allem mit unseren Komplettlösungen bedienen, werden wir einzelne Bausteine unserer Fondspalette flexibel auch bei anderen Partnern für deren eigene Lösungen zuliefern.

Wie schätzen Sie es ein, dass der Staat beim Standardprodukt selbst als Produktgeber agieren will?

Wir glauben nicht, dass der Staat zu Beginn bereits mitspielen wird, da die Herausforderungen an die aufzubauende Infrastruktur wohl doch größer sind, als zunächst in Berlin gedacht. Des Weiteren stellt sich grundsätzlich die Frage, warum man in einem gerade erst entstehenden Markt bereits vor dem eigentlichen Start ein Marktversagen antizipiert und direkt einen staatlichen Wettbewerber installieren will. Dagegen ist die von der Rentenkommission angedachte Lösung für die erste Säule als staatlicher Standard mit ergänzender freier Fondsauswahl als Opt-out die richtige Lösung, um die gesetzliche Rente nachhaltig zu stärken und gleichzeitig das Kapitalmarktbewusstsein der Bevölkerung gezielt zu fördern.