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ebase baut ETF-Angebot aus und stellt auf Marktpreismodell um
15. April 2019

ebase baut ETF-Angebot aus und stellt auf Marktpreismodell um

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) plant, ihre Angebotspalette kurzfristig auf knapp 650 ETFs zu vergrößern. Mittelfristig sei das Ziel, rund 1.300 ETFs über ebase handeln zu können, sagt der Sprecher der ebase-Geschäftsführung, Rudolf Geyer.


Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) plant, ihre Angebotspalette kurzfristig auf knapp 650 ETFs zu vergrößern. Mittelfristig sei das Ziel, rund 1.300 ETFs über ebase handeln zu können, sagt der Sprecher der ebase-Geschäftsführung, Rudolf Geyer.


ebase baut ETF-Angebot aus und stellt auf Marktpreismodell um

ebase hat im April einen weiteren Ausbau des bereits aktuell mehr als 450 Fonds umfassenden ETF-Angebots eingeleitet, um das für die Kunden zur Verfügung stehende Anlageuniversum weiter zu ergänzen. „Wir planen, das Angebot kurzfristig auf knapp 650 ETFs zu vergrößern, mittelfristig ist es das Ziel, rund 1.300 ETFs über ebase handeln zu können“, präzisiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Neben der größeren Produktvielfalt soll auch die Zahl der ETF-Anbieter mehr als verdoppelt werden. So werden zusätzlich zu den bisher fünf ETF-Anbietern zukünftig auch ETFs weiterer Kapitalverwaltungsgesellschaften, wie beispielsweise Amundi, Invesco, State Street, UBS und Vanguard, bei ebase handelbar sein. Für das gesamte ETF-Universum stehen die Möglichkeiten für Einmalanlagen und Spar- sowie Entnahmepläne zur Verfügung. Im Bereich Firmenkunden können ETFs weiterhin sowohl in der bAV mit Fondsrückdeckung als auch in der Anlage von Betriebsvermögen eingesetzt werden.

Im Zuge der Angebotserweiterung wurde im April auch auf ein Marktpreismodell umgestellt, wodurch sich der Handel und die Abwicklung sowie auch die Kostenstrukturen für die Kunden verändern. Anders als in der Vergangenheit werden die ETFs nicht mehr direkt über die Kapitalverwaltungsgesellschaften zum Net Asset Value (NAV) des Fonds gehandelt, sondern über die Kursstellung eines Marketmakers im außerbörslichen Handel. Dabei fällt, wie vom Handel mit Aktien an der Börse bekannt, nun ein Spread zwischen Kauf- und Verkaufskurs an. Die bisher bei ETF-Käufen und -Verkäufen fälligen Additional Trading Costs (ATC) entfallen. Das Angebot richtet sich dabei weiterhin an Anleger und nicht an Day Trader, da die Orders auch zukünftig nur einmal täglich ausgeführt werden. (ad)




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