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7. Oktober 2021
ebase schließt Übernahme des Wertpapiergeschäfts der AAB ab
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ebase schließt Übernahme des Wertpapiergeschäfts der AAB ab

Die Augsburger Aktienbank hat die Abtretung ihres Wertpapiergeschäft an ebase erfolgreich abgeschlossen. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Kooperation, die ebase und die LVM als Muttergesellschaft der Bank geschlossen haben. Das durch ebase verwaltete Depotvolumen steigt damit auf über 60 Mrd. Euro.

Die im vergangenen Jahr angekündigte Übernahme des Wertpapiergeschäfts der Augsburger Aktienbank AG (AAB) durch die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge der Transaktion übernahm ebase 175.000 Depots und einen Wertpapierbestand in Höhe von rund 20 Mrd. Euro.

Mitarbeiter- und Kundenzahl wachsen deutlich

Für die Hälfte der Mitarbeiter der AAB wurden am Standort Augsburg langfristige Arbeitsplätze geschaffen. ebase vermeldet in diesem Zusammenhang auch, dass durch die Übernahme nun rund 500 Mitarbeiter für die B2B-Direktbank arbeiten. Des Weiteren verfügt ebase über deutlich mehr als 400 Kooperationspartner, wie Banken, Versicherungsunternehmen, Vermögensverwalter und unabhängige Finanzanlagevermittler, sowie weit mehr als eine Million Kunden.

Kooperation zwischen LVM und AAB

Wie bereits 2020 angekündigt (AssCompact berichtete), geht mit der Übernahme des Wertpapiergeschäfts der AAB auch eine langfristige Kooperation zwischen ebase und LVM Versicherung einher. Die LVM hatte damals angekündigt, sich stärker auf ihr Kerngeschäft als Versicherer zu konzentrieren und das Wertpapiergeschäft in Zukunft nicht mehr über eine eigene Tochterbank fortzuführen. Bankprodukte, auch im Wertpapiergeschäft, würden jedoch weiterhin mit zum Produktportfolio gehören. Unter anderem diesem Zweck dient die Kooperation zwischen LVM und ebase.

ebase verwaltet nun mehr als 60 Mrd. Euro Depotvolumen

Die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern der Augsburger Aktienbank wird durch ebase fortgesetzt. Das verwahrte Depotvolumen bei ebase steigt damit auf mehr als 60 Mrd. Euro. Zudem ist ebase zukünftig von zwei Standorten aus aktiv: Aschheim bei München sowie Augsburg. Die FNZ Gruppe als Muttergesellschaft von ebase verfolgt mit diesem Schritt auch das Ziel, künftig der führende Partner für digitale Dienstleistungen in Deutschland zu werden. (tku)

Bild: © Gajus – stock.adobe.com