Günstigere Variante mit höherem Selbstbehalt im Gespräch
Völlig offen ist noch, ob Versicherungsnehmer künftig zwischen unterschiedlichen Varianten wählen können. Geprüft werden soll eine günstigere Mindestversicherung mit reduziertem Leistungsumfang. Im Gegenzug müssten Eigentümer bei einem Schaden einen deutlich höheren Eigenanteil tragen. Bis zu 100.000 Euro der entstandenen Kosten könnten dann selbst zu tragen sein. Ob und in welcher Form diese Option umgesetzt wird, soll im weiteren Verfahren geklärt werden.
Keine Umlage der Kosten auf Mieter?
Nicht nur Eigentümer, auch Mieter könnten von den geplanten Änderungen betroffen sein. Das BMJV und das BMF wollen prüfen, ob gesetzlich ausgeschlossen werden kann, dass Vermieter die Kosten für den Elementarschutz auf ihre Mieter umlegen.
Verbände und Länder können Stellung nehmen
Mit dem jetzt veröffentlichten Papier beginnt zunächst die Diskussion über die konkrete Ausgestaltung. Länder und Verbände wurden aufgefordert, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen. Dafür läuft eine Frist bis zum 02.12.2026.
Die eingehenden Stellungnahmen sollen anschließend auf der Internetseite des BMJV veröffentlicht werden. Erst danach soll auf Grundlage der Diskussionen ein Gesetzentwurf erarbeitet werden. (bh)
Lesen Sie auch: Bundesregierung kündigt Bewegung beim Elementarschutz an
Seite 1 Elementarschutz: Bundesregierung legt Vorschlag vor
Seite 2 Günstigere Variante mit höherem Selbstbehalt im Gespräch
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
- 85 Aufrufe