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7. September 2021
Eurizon legt nachhaltigen Multi-Asset-Fonds auf

Eurizon legt nachhaltigen Multi-Asset-Fonds auf

Nachhaltigkeit und Multi Asset sind zwei große Trends der Fondswelt. Eurizon verbindet diese mit der Auflage des Eurizon Fund – Sustainable Multiasset. Die Anlagestrategie des Fonds basiert auf insgesamt drei Säulen.

Eurizon hat den Eurizon Fund – Sustainable Multiasset aufgelegt. Bei dem neuen Anlageprodukt handelt es sich um einen weiterentwickelten Multi-Asset-Fonds, der die ESG-Expertise von Eurizon bei Aktien und Anleihen mit einer dynamischen Asset Allocation des Gesamtportfolios verbinden soll. Mit Hilfe eines ESG-Auswahlprozesses identifizieren die Fondsmanager Rossana Codazzi und Alessandro Costa Unternehmen, die über nachhaltige Wettbewerbsvorteile verfügen. Sie integrieren dazu die Fundamentalanalyse, um zukünftige Risiken zu minimieren und Chancen zu maximieren. Darüber hinaus sollen die Fondsmanager die Aktionärsrechte bei den Unternehmen proaktiv wahrnehmen.

Drei Säulen

Die Anlagestrategie basiert auf drei Säulen – Core, Tactical und Hedging, wobei Core das Kernportfolio der längerfristigen Strategien darstellt und die jeweilige Einschätzung des Unternehmens widerspiegelt. Die taktische Komponente ist kurzfristiger ausgerichtet und nutzt beispielsweise derivative Instrumente, um das Rendite-Risiko-Profil des Portfolios zu verbessern. Die Hedging-Komponente umfasst Strategien zur Absicherung von Risiken, die sich aus dem Engagement an allen Märkten ergeben, unter Verwendung von Derivaten oder Vermögenswerten, die nicht mit den Portfoliorisiken korrelieren.

Mehrere Anlagegrenzen

Der Fonds konzentriert sich unter anderem auf Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten und guter Profitabilität sowie einem hohen Nachhaltigkeits-Score. Die Aktienquote des Fonds darf 25 bis 75% des Portfolios ausmachen, die Anleihenquote ist Eurizon zufolge unbegrenzt, wobei die Fondsmanager auf Green Bonds, ESG-Hochzins-Unternehmensanleihen und Staatsanleihen der Eurozone zugreifen können. Das Exposure in Währungen außerhalb des Euro liegt bei maximal 50%, ebenso wie der Anteil von Anleihen mit einem Rating unterhalb von Investment Grade. Der Anteil von Emerging-Markets-Anleihen ist wiederum auf 30% begrenzt. Andererseits dürfen Rohstoffinvestments bis zu 10% des Portfolios betragen. (mh)

Bild: © thodonal – stock.adobe.com