Jeder fünfte Tarif ist nur ausreichend
Insgesamt 325 Tarife von 77 Versicherern hat Franke und Bornberg analysiert. Die Anzahl der untersuchten Angebote ist damit fast identisch mit dem Vorjahr, da waren es 324 Tarife. Nur 92 Tarife erreichen im diesjährigen Kfz-Rating die Bestnote FFF+ (hervorragend).
73 Tarifen bescheinigen die Rater die Note FFF (sehr gut). 76 Tarife erhalten die Note FF+ (gut). Für 16 Tarife gibt es die Bewertung FF (befriedigend). 68 Tarife und damit jedes fünfte Angebot kommt über die Note F+ (ausreichend) nicht hinaus. Die Noten F (mangelhaft) und F- (ungenügend) hat Franke und Bornberg in diesem Jahr nicht vergeben.
Woran es bei vielen Tarifen hakt
Laut Franke und Bornberg weisen 49 der insgesamt 68 Tarife mit der Note „ausreichend“ Lücken im Bereich von Tierunfällen auf. So leisten viele Basistarife beim Zusammenstoß mit Tieren nur für Haarwild wie Rehe oder Wildschweine. Kollisionen mit anderen Tieren, etwa Pferden oder Hunden, sind in diesen Tarifen über die Teilkasko hingegen nicht abgedeckt. In der Vollkasko sind sie in der Regel als Unfallschaden gedeckt, gehen dann aber zulasten des Schadenfreiheitsrabatts.
Den Mindeststandard für Zusammenstöße mit Tieren aller Art verlangt Franke und Bornberg bereits für die Note FF (befriedigend). Ein Tarif, der nur für Haarwild leistet, kann deshalb unabhängig von seiner Gesamtpunktzahl nicht besser als F+ abschneiden. Dies betrifft insbesondere Basistarife.
„Ob Reh, Pferd oder Hund: Für den Schaden am Auto spielt die Tierart keine Rolle. Ein Tarif, der beim Zusammenstoß nach der Tierart unterscheidet, lässt Teilkasko-Versicherte im Ernstfall mit einer Lücke zurück, die sie beim Abschluss kaum bemerken. Deshalb ist der Schutz bei Tieren aller Art für uns schon ab der Note FF Pflicht“, erklärt Michael Franke, Gründer und Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH.
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