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GDV rechnet mit G20-Schäden von 12 Mio. Euro
18. Juli 2017

GDV rechnet mit G20-Schäden von 12 Mio. Euro

Wie eine erste Schätzung des GDV zeigt, haben die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg für versicherte Schäden von bis zu 12 Mio. Euro gesorgt. Schäden, die bei den G20-Krawallen an Autos entstanden sind, machen ein Drittel der Summe aus.


Wie eine erste Schätzung des GDV zeigt, haben die Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg für versicherte Schäden von bis zu 12 Mio. Euro gesorgt. Schäden, die bei den G20-Krawallen an Autos entstanden sind, machen ein Drittel der Summe aus.

GDV rechnet mit G20-Schäden von 12 Mio. Euro

Nach den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit versicherten Schäden von bis zu 12 Mio. Euro. Dies geht aus einer ersten Schätzung des GDV hervor. Die Summe umfasst Schäden an Kraftfahrzeugen, Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, die im Zuge der G20-Demonstrationen verursacht wurden. Auf Schäden an Autos entfällt rund ein Drittel der gesamten Summe.

Welche Versicherung zahlt wofür?

Ist beispielsweise durch einen Brandsatz, der in ein Wohnhaus, Geschäft oder Betrieb geworfen wurde, ein Feuerschaden entstanden, kommt die Wohngebäude- und Hausratversicherung sowie eine gewerbliche Sachversicherung für Feuerschäden auf. Beschädigungen an Kraftfahrzeugen sind über die Voll- bzw. Teilkaskoversicherung abgedeckt. Die Teilkasko zahlt Schäden durch Böller, Feuer und kaputte Autoscheiben. Eine Vollkaskoversicherung kommt darüber hinaus auch für Vandalismusschäden wie etwa durch Steinwürfe auf.

Stadt Hamburg richtet Härtefallfonds ein

Der GDV rät Betroffenen, möglichst schnell ihren Versicherer zu benachrichtigen und empfiehlt, wenn möglich Fotos der beschädigten Sachen, Kaufbelege und Quittungen vorzulegen. Außerdem hat die Stadt Hamburg für die Opfer der G20-Ausschreitungen einen Härtefallfonds bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbankeingerichtet. (tk)




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