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Immobilieninvestments: Das Gegenmittel für Wohnungsnot
17. April 2019

Immobilieninvestments: Das Gegenmittel für Wohnungsnot

Die Debatte um Wohnungsnot hat in den vergangenen Tagen und Wochen reichlich Fahrt aufgenommen. Einen sozialen Beitrag für bezahlbares Wohnen leisten aber nicht Enteignungen, sondern Immobilieninvestments – meint der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE). Gerade für Stiftungen seien Immobilien zudem ideale Kapitalanlagen.


Die Debatte um Wohnungsnot hat in den vergangenen Tagen und Wochen reichlich Fahrt aufgenommen. Einen sozialen Beitrag für bezahlbares Wohnen leisten aber nicht Enteignungen, sondern Immobilieninvestments – meint der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE). Gerade für Stiftungen seien Immobilien zudem ideale Kapitalanlagen.

Immobilieninvestments: Das Gegenmittel für Wohnungsnot

Nach Angaben von DAVE sind gerade für Stiftungen Investments in Wohnimmobilien ein hoch interessantes Anlageprodukt, denn sie haben die gesetzliche Verpflichtung, ihr Vermögen sicher und ertragreich anzulegen. Gute Wohnimmobilien bieten die Möglichkeit sichere und angemessene Erträge zu erzielen, mit denen der Stiftungszweck fortlaufend erfüllt werden kann. Außerdem können Stiftungen dadurch – gerade in Zeiten von Wohnungsnot – einen sozialen Beitrag für bezahlbares Wohnen leisten.

Existenzieller Nutzen für die Menschen

„Stiftungen verfügen meist über kein Produktivvermögen, sondern leben von ihren Kapitalerträgen und müssen ihren Kapitalstock erhalten. Deswegen stehen werthaltige Immobilieninvestments für Stiftungen im Fokus“, erläutert DAVE-Geschäftsführer Peter Schürrer von Schürrer & Fleischer. „Eine Wohnimmobilie dient sozusagen den Menschen und stellt damit einen existenziellen Nutzen für sie dar und somit auch für manchen Stiftungszweck“, ergänzt Gerhard Alles, Leiter Investmentimmobilien bei Schürrer & Fleischer. Die Immobilie sei zudem im Gegensatz zu einem Investment in Wertpapiere sichtbar und erlebbar.

Passende Immobilie ist das A und O

Wichtig ist laut DAVE für Stiftungen vor allem, die für die individuellen Ziele und Bedürfnisse passende Immobilie zu finden oder auch auf vorhandenen Grundstücken zu entwickeln. Hier seien sowohl regionale also auch Standort- und Risikoanalysen für eine tragfähige Entscheidungsgrundlage gefordert. „Eine fundierte Objektprüfung sowie der Abgleich mit dem jeweiligen Stiftungsinteresse bilden die Basis für ein sinnvolles Immobilienengagement, das wert-, nachhaltig und vermögenssichernd ist und den Satzungszweck der Stiftung erfüllt“, meint Roland Havenith, DAVE-Partner und Vertriebsleiter bei KSK-Immobilien.

Zwei Themenkomplexe im Fokus

Bei einem Investment stehen für Stiftungen, unabhängig von ihrer Größe und ihrem Anlagevermögen, besonders zwei Themenkomplexe im Fokus. „Zum einen geht es darum, welche Immobilie zu der Stiftung passt. Nehmen wir folgendes Beispiel: Eine Stiftung erhält eine Immobilie. Hier stellt sich die Frage, ob die Liegenschaft für die Stiftung regional überhaupt gut managebar, sie zu kleinteilig oder auch zu groß ist und nicht auch ein Verkauf für den Stiftungszweck sinnvoller sein könnte“, sagt Sven Keussen, DAVE-Partner von Rohrer Immobilien. Zum anderen führ der derzeit große Anlagedruck zu dem Thema, ob nicht eine Immobilie in einen hierfür gegründeten Stiftungspool als Genossenschaft oder Fonds gegen Anteile eingebracht werden könnte. Hierfür sollten Einbringungsmodelle diskutiert und geprüft werden. (mh)




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