Moderate Preissteigerungen in Bad Tölz-Wolfratshausen und Rosenheim
Knapp unter der Schwelle von 6.000 Euro liegen die Quadratmeterpreise im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sowie im Landkreis Rosenheim. Auch hier haben die durchschnittlichen Immobilienpreise 2025 gegenüber 2020 angezogen, aber nicht so deutlich. Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weist mit 3,9% den niedrigsten Preisanstieg der Rangliste auf, der Landkreis Rosenheim mit 7,3% den zweitniedrigsten.
Preise zwischen 4.000 und 5.000 Euro
In den weiteren fünf bayerischen Landkreisen mit direktem Alpenzugang liegen die Kaufpreise in einer Spanne zwischen 4.000 und 5.000 Euro pro Quadratmeter. Wer eine Immobilie im Landkreis Lindau (Bodensee) kaufen will, muss circa 4.834 Euro pro Quadratmeter einplanen, im Landkreis Traunstein 4.630 Euro pro Quadratmeter, im Landkreis Berchtesgadener Land 4.482 Euro pro Quadratmeter und im Landkreis Oberallgäu rund 4.416 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten sind die Preise im Landkreis Ostallgäu – dort kam ein Quadratmeter Wohnfläche 2025 auf durchschnittlich 4.131 Euro.
„Nach einer spürbaren Zurückhaltung im Jahr 2023 hat sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien auf hohem Niveau stabilisiert. Je nach Marktgängigkeit und Preis beläuft sich die Vermarktungsdauer dabei aktuell zwischen zwei Wochen und vier Monaten“, erläutert Peer Hessemer, Geschäftsstelleninhaber beim VON POLL IMMOBILIEN Partnershop Oberallgäu.
Preisanstieg von 11,8%
Laut Bericht sind die Quadratmeterpreise 2025 insgesamt in den Landkreisen in erster Alpenreihe im Fünfjahresverlauf um 11,8% auf 5.204 Euro gestiegen. Somit ist das Preisniveau in den Landkreisen in erster Alpenreihe doppelt so stark gestiegen wie das in den Landkreisen in zweiter Alpenreihe. Letzere verzeichneten im selben Zeitraum nur ein Wachstum von 5%. (tik)
Grafik: © von Poll Immobilien GmbH
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