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16. Dezember 2021
Immobilienpreise für Neubauten legen stärker zu
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Immobilienpreise für Neubauten legen stärker zu

Im November haben die Kaufpreise für Neubauten weiter angezogen und sind stärker gestiegen als die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen. Dies zeigt der aktuelle Europace Hauspreisindex. Gründe hierfür sind unter anderem die steigenden Rohstoffpreise, aber auch die derzeitigen Lieferengpässe.

Europace, die Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite, hat eine aktuelle Ausgabe des Hauspreisindex EPX veröffentlicht. Der Index basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungstransaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Mit 0,86% legten die Preise für Eigentumswohnungen im November erneut zu und kamen auf einen Wert von 219,05 Indexpunkten. Laut Europace bedeutet dies den mit Abstand höchsten Indexwert im Vergleich zu dem Indexwert von Bestandshäusern und Neubauten. In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise für Eigentumswohnungen um 13,45% gestiegen.

Bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern zeigt sich eine Erhöhung des Kaufpreises um 0,99% gegenüber dem Vormonat. Somit erzielt das Segment 205,30 Indexpunkte. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Immobilienpreise hier um 14,93%.

Stärkerer Preisanstieg bei Neubauten

Wie schon im Oktober haben die Preise am stärksten im Segment Neubauten angezogen. Diese erzielten 211,45 Indexpunkte bei einer Steigerung von 1,55%. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate legten Neubauten um 11,76% zu. Der Gesamtindex hat einen Wert von 211,93 Indexpunkten erreicht, was einem Anstieg von 1,13% entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Zunahme des Gesamtindexes 13,35%.

„Grund für den stärkeren Preisanstieg für Neubauten sind unter anderem die steigenden Rohstoffpreise. Die derzeitigen Lieferengpässe und -verzögerungen tragen auch dazu bei”, erklärt Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace. (tk)

Bild: © Tinnakorn – stock.adobe.com