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Immobilienpreise kennen weiter kein Halten
23. August 2019

Immobilienpreise kennen weiter kein Halten

Die Preisrallye bei deutschen Wohnimmobilien ist nicht zu stoppen. Auch im Juli sind die Immobilienpreise weiter gestiegen – und zwar egal ob im Neubau oder im Bestand und sowohl bei Wohnungen wie auch bei Häusern. Das zeigt der aktuelle EUROPACE Hauspreis-Index EPX.


Die Preisrallye bei deutschen Wohnimmobilien ist nicht zu stoppen. Auch im Juli sind die Immobilienpreise weiter gestiegen – und zwar egal ob im Neubau oder im Bestand und sowohl bei Wohnungen wie auch bei Häusern. Das zeigt der aktuelle EUROPACE Hauspreis-Index EPX.


Immobilienpreise kennen weiter kein Halten

Der EUROPACE Hauspreis-Index EPX verzeichnete auch für Juli ein beständiges Wachstum der Preise für Wohnimmobilien in Deutschland. Eigentumswohnungen legten im Vergleich zum Vormonat um 1,50% zu, Bestandshäuser um 1,25%. Bei Neubauhäusern stiegen die Preise zwar nur leicht. Auch sie lagen mit 0,23% aber im Plus. Der Gesamtindex kletterte damit um 0,98% auf 163,3 Punkte. Die Monatswerte klingen wenig dramatisch. Auf Jahressicht beträgt die Preissteigerung aber 9,14%. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser legten sogar über 10% zu.

Immobilienpreise kennen weiter kein Halten

Niedrigzinsen treiben die Immobilienpreise

„Die aktuellen Zahlen beweisen wieder einmal, dass die Niedrigzinsphase die Preise für Immobilien steigen lässt. Der Rückgang der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr tut ein Übriges, dass sich der Anfrageüberhang nicht relevant abbaut“, erklärt Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG. Dabei bezieht er sich auf eine Erhebung des statistischen Bundesamtes wonach es von Januar bis Juni 2019 insgesamt 164.600 Baugenehmigungen gab – und damit waren 2,3% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Zusätzliche politische Bremsen

Auch zur umstrittenen Verlängerung der Mietpreisbremse nimmt Kennerknecht im Rahmen der Vorstellung der aktuellen EPX-Zahlen Stellung. „Die gerade von der Regierungskoalition angekündigte Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2025 wirkt in diesem Segment vermutlich zusätzlich hemmend für mögliche Investoren. Ähnliches können wir auf EUROPACE bereits für private Kapitalanleger in Berlin als Folge des angekündigten ‚Mietendeckels‘ beobachten. Ob das die Impulse sind, die wir für eine Entspannung des Wohnungsmarktes – gerade für Eigennutzer und Mieter – benötigen“, fragt der EUROPACE-Vorstand. (mh)

Bild: © vadim yerofeyev – stock.adobe.com




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