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Inveda GmbH stellt Unfalltarife auf den Prüfstand
01. Februar 2019

Inveda GmbH stellt Unfalltarife auf den Prüfstand

Mithilfe ihrer Software Inveda Makler Assistent (IMA) hat die Leipziger Inveda GmbH 34 Unfallversicherungstarife von 13 Versicherern anhand von 125 Leistungskategorien verglichen. Im Fokus standen verschiedene Berufsgruppen: Gymnasiallehrer, Skilehrer, Landwirte, Dachdecker und Zollbeamte.


Mithilfe ihrer Software Inveda Makler Assistent (IMA) hat die Leipziger Inveda GmbH 34 Unfallversicherungstarife von 13 Versicherern anhand von 125 Leistungskategorien verglichen. Im Fokus standen verschiedene Berufsgruppen: Gymnasiallehrer, Skilehrer, Landwirte, Dachdecker und Zollbeamte.


Inveda GmbH stellt Unfalltarife auf den Prüfstand

Die Leipziger Inveda GmbH hat Unfallversicherungstarife von 13 Versicherern auf den Prüfstand gestellt. Als Untersuchungsbasis diente der Inveda Makler Assistent (IMA), eine Makler-Software-Lösung für Bestandsverwaltung, Risikoanalyse und Kundenberatung. Anhand von 125 Leistungskategorien wurden 34 Unfallversicherungstarife verglichen. Im Fokus einer ersten Teiluntersuchung stand die berufstätige Bevölkerung. Zu den ausgewählten Berufsgruppen gehörten Gymnasiallehrer, Skilehrer, Landwirte, Dachdecker und Zollbeamte (mittlerer Dienst). Mit der Auswahl sollen ein möglichst breites Spektrum der Bevölkerung abgedeckt und zugleich auch Risikoberufe wie Skilehrer oder Dachdecker miteinander verglichen werden. In jeder Berufsgruppe wurden dann die Unfallversicherungstarife mit und ohne Unfallrente einem Preis-Leistungs-Vergleich unterzogen.

Testsieger InterRisk

Testsieger im IMA-Vergleich wurde der XXL-GT Plus Tarif der InterRisk. Er zeichnet sich durch ein sehr großes Leistungsvolumen aus, hat dafür aber auch einen entsprechend hohen Preis. Er überzeugt vor allem bei den Gymnasiallehrern, Landwirten und Dachdeckern. Aber auch bei den anderen Berufsgruppen hat er sein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis. So erreicht er lediglich in der Berufsgruppe der Zollbeamten keine Platzierung in den Top 5.

Barmenia und Zurich auf Platz 2 und 3

Die Plätze 2 und 3 belegten die Tarife Barmenia Adcuri Premium und Zurich Top. Der Tarif der Barmenia erreichte bei Skilehrern und Zollbeamten (jeweils mit und ohne Unfallrente) die Top-Platzierung, während der Tarif der Zurich sich bei den Dachdeckern und Landwirten jeweils eine Top-Platzierung (ohne Unfallrente) sichern konnte. Ebenfalls ins Vorderfeld schaffte es der Tarif der Rhion.

Unterschiede im Leistungsvolumen

Interessant sind die Unterschiede im Leistungsvolumen der drei Gewinner. Die wichtigsten Differenzen findet man bei Komageld, kosmetischen Operationen, Gliedertaxe, Promillegrenze für durch Trunkenheit verursachte Unfälle und bei der allgemeinen Menge an zusätzlichen Hilfeleistungen.

Die Summe des Komageldes ist dabei bei der Zurich mit bis zu 1.200 Eurowesentlich geringer, als die der anderen beiden Tarife (jeweils 32.850 Euro). Auch bei der Summe für kosmetische Operationen beinhaltet der Tarif der Zurich die geringste Leistung mit lediglich bis zu 20.000 Euro. Der Tarif der Barmenia enthält in diesem Bereich eine Summe von bis zu 100.000 Euro, bei InterRisk ist diese Summe sogar unbegrenzt. Bei der Gliedertaxe gibt es keine gravierenden Unterschiede zwischen Barmenia und InterRisk. Der Tarif der Zurich beinhaltet jedoch in der Regel für alle Bereiche eine geringere Gliedertaxe und weist zudem keine Gelder für Schäden an Lungenflügel, Magen und Darm auf.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Promillegrenze durch Trunkenheit. Bei der Zurich ist der Grenzwert 1,10‰, bei der Barmenia 1,29‰. Bei InterRisk gibt es keine Einschränkung. Der Bereich der zusätzlichen Hilfeleistungen ist bei der Zurich bis auf ein Haushaltshilfegeld nicht vorhanden und auch bei der Barmenia gibt es lediglich noch eine unbegrenzte Sofortleistung bei Arm- und Oberschenkelhalsbrüchen dazu sowie bis zu 175 Euro für die Versorgung und Unterbringung von Haustieren.

Der Tarif der InterRisk bietet, zusätzlich zu den Leistungen, die der Tarif der Barmenia absichert, noch eine unbegrenzte Versicherungssumme für Pflegedienstleistungen, eine Pflegedienstleistungsdauer von bis zu 180 Tagen, eine Unfall-Anschluss-Hilfe, die Installation eines Hausnotrufes, einen Menüservice und die Anlieferung von Medikamenten. Die meisten dieser Leistungen sind bei den anderen beiden Tarifen lediglich gegen einen gewissen Aufpreis möglich.

Alle Ergebnisse finden sich hier. (ad)




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