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8. Juli 2025
Investitionen in Infrastruktur: Folgen für Wohnimmobilienmarkt?

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Investitionen in Infrastruktur: Folgen für Wohnimmobilienmarkt?

Investitionen in Infrastruktur: Folgen für Wohnimmobilienmarkt?

Der philosophische Blick nach vorn

Wird 2030 der energieeffiziente Neubau am Stadtrand das Maß aller Dinge sein? Oder das klug modernisierte Altbauquartier mit guter Anbindung, lebenswertem Umfeld und gewachsener Struktur? Die Antwort ist weniger eine technische als eine mentale: Entscheidend ist, wie der Lebensraum mit der bestehenden Gemeinschaft und der Infrastruktur harmoniert und ganzheitliche Lebensqualität bietet. Es geht um die Frage, welche Art von Quartier das soziale Gefüge langfristig stärkt, die Verbundenheit mit der Umgebung fördert und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Investitionen in ein lebendiges, nachhaltiges und zukunftsfähiges Umfeld zahlen sich langfristig aus.

Die nächste Weiche stellt die Koalition

Spannend bleibt, ob die Politik über das Sondervermögen hinaus weitere Impulse setzt. Die im Koalitionsvertrag angedachte steuerliche Förderung preiswerter Mieten könnte das Vermieten wieder attraktiver machen, die Anhebung der Grenze für Kleinmodernisierungen auf 20.000 Euro bis Ende 2025 Investitionen in den Wohnungsbestand fördern. Das sind Schritte in die richtige Richtung, doch um echte Investitionsanreize zu schaffen, sind künftig weitreichendere Maßnahmen erforderlich.

Bild: © Domicil Real Estate

 
Ein Artikel von
Daniel Preis