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Investoren verlieren den Glauben an Immobilien
27. April 2020

Investoren verlieren den Glauben an Immobilien

Immobilien gelten als relativ krisensichere Geldanlage. Aktuelle Zahlen der sentix Styles-Indizes zeigen allerdings, dass der Glaube an Immobilien während der Corona-Krise auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung eingebrochen ist. Spätesten im Herbst könne zudem ein spätes Erwachen drohen.


Immobilien gelten als relativ krisensichere Geldanlage. Aktuelle Zahlen der sentix Styles-Indizes zeigen allerdings, dass der Glaube an Immobilien während der Corona-Krise auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung eingebrochen ist. Spätesten im Herbst könne zudem ein spätes Erwachen drohen.


Investoren verlieren den Glauben an Immobilien

Anleger wähnen sich in der Corona-Krise bei Immobilien in der Regel noch auf der relativ sicheren Seite. Schließlich gilt Betongold als vergleichsweise stabiles Investment. Die sentix Styles-Indizes zeigen nun allerdings, dass auch der Immobilienbereich von Investoren zunehmend kritischer gesehen wird. Die Einschätzung zu Immobilien ist erneut eingebrochen und hat den niedrigsten Wert seit Start der Messungen im Jahr 2008 erreicht (siehe Grafik).

Investoren verlieren den Glauben an Immobilien
Immobilienmärkte vor größeren Belastungen

Die sentix-Experten sehen darin ein Anzeichen dafür, dass Anleger davon ausgehen, dass die Immobilienmärkte vor größeren Belastungen stehen. So seien die Immobilien vordergründig zwar nur mittelbar betroffen, beispielsweise durch ausbleibende oder zu stundende Mietzahlungen. Tatsächlich seien die Probleme aber vielfältiger. Zum einen stehe der Handel mit Immobilien still, da keine Besichtigungen durchgeführt werden könnten. Während das nur eine vorübergehende ist, sieht sentix vor allem Einzelhandels- oder Tourismusimmobilien vor dauerhaften Belastungen.

Spätes Erwachen im Herbst droht

Auch andere Immobiliensegmente könnten sentix zufolge noch unter Druck kommen. Vor allem wenn eine steigende Arbeitslosigkeit doch noch die derzeit bevorzugte Kurzarbeit ablösen sollte oder Dienstleister, die vor allem Büros nutzen, im weiteren Jahresverlauf von einer Überarbeitung von Investitionsplänen negativ betroffen wären. Im Herbst könne ein spätes Erwachen drohen. (mh)

Bild: © adragan – stock.adobe.com




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