Energieeffizienz schlägt sich dauerhaft in Preisen nieder
Die weltweite Ölknappheit infolge des Iran-Kriegs hat noch nicht so drastischen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt wie der Energiepreisschock nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Ein Preiseinbruch wie 2022 sei diesmal nicht zu erwarten: Energie verteuere sich bislang weniger stark, Risiken seien zudem zunehmend eingepreist, heißt es vom IW Institut.
„Spätestens seit 2022 achten Käufer stärker darauf, wie viel Energie ein Gebäude verbraucht“, erklärt IW-Immobilienökonom Pekka Sagner. „Dieser Trend verfestigt sich: Energieeffizienz ist kein vorübergehendes Krisenthema, sondern schlägt sich dauerhaft in den Preisen nieder“.
Über den IW-Wohnindex
Der vIW-Wohnindex analysiert die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der vierteljährig erscheinende Kurzreport präsentiert die Ergebnisse eines hedonischen Preisindex auf der Grundlage von mehreren Millionen Wohnimmobilieninseraten. Betrachtet werden dabei sowohl inserierte Kaufpreise als auch Neuvertragsmieten. (tik)
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