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Jeder dritte Deutsche erwartet für 2019 finanzielle Verbesserung
18. Dezember 2018

Jeder dritte Deutsche erwartet für 2019 finanzielle Verbesserung

Ein Drittel der Bundesbürger rechnet damit, dass sich die eigene finanzielle Situation 2019 verbessert. Nur knapp 15% gehen von einer Verschlechterung aus, wie eine Umfrage von ebase zeigt. Vor allem Jüngere blicken finanziell optimistisch auf das neue Jahr. Speziell Besserverdienende planen Anlagen in Fonds und ETFs.


Ein Drittel der Bundesbürger rechnet damit, dass sich die eigene finanzielle Situation 2019 verbessert. Nur knapp 15% gehen von einer Verschlechterung aus, wie eine Umfrage von ebase zeigt. Vor allem Jüngere blicken finanziell optimistisch auf das neue Jahr. Speziell Besserverdienende planen Anlagen in Fonds und ETFs.

Jeder dritte Deutsche erwartet für 2019 finanzielle Verbesserung

Die Deutschen blicken dem neuen Jahr in finanzieller Hinsicht optimistisch entgegen. Rund ein Drittel der Bevölkerung erwartet für 2019 eine Verbesserung der eigenen finanziellen Situation. Dies geht aus der Umfrage „Finanzielle Vorsätze 2019“ im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München hervor. Wie die Befragung weiter zeigt, gehen lediglich etwa 15% von einer Verschlechterung aus. Mehr als die Hälfte rechnet damit, dass ihre finanzielle Situation gleich bleiben wird. „Insbesondere jüngere Menschen blicken in finanzieller Hinsicht positiv auf 2019“, erklärt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer. „Knapp 60% der 18- bis 29-Jährigen erwarten eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage.“

Jeder Dritte will mehr sparen

Gute Vorsätze haben sich viele Deutsche beim Sparen vorgenommen: Aufgrund der erwarteten finanziellen Verbesserung plant fast jeder dritte Deutsche, im kommenden Jahr mehr Geld zurückzulegen. Lediglich 10% gehen davon aus, weniger zu sparen. Vor allem die jüngere Generation will 2019 mehr sparen.

Mangelnde Risikobereitschaft bei Geldanlagen

Nur etwa einer von zehn Befragten stuft seine Risikobereitschaft bei Geldanlagen als (sehr) hoch ein. Daher rechnen auch die meisten Befragten damit, dass klassische Spareinlagen auch 2019 zu den am häufigsten genutzten Anlageformen zählen werden. Und dies, obwohl 60% der Umfrageteilnehmer der Auffassung sind, Anlagen in Sparbuch, Tages- und Festgeld würden sich aktuell nicht lohnen. „Es ist erstaunlich, dass zahlreiche Anleger wissen, dass ihre aktuelle Anlagestrategie – mit einem starken Fokus auf Spareinlagen – nicht wirklich sinnvoll ist. Aber dennoch sind sie nur zögerlich dazu bereit, als potenzialträchtig eingeschätzte Alternativen auch wirklich zu nutzen“, so Geyer.

Speziell Besserverdienende setzen 2019 auf Fonds

Die Bereitschaft zu investieren, statt nur zu sparen, wächst mit steigendem Geldvermögen. Laut Umfrage haben Besserverdienende vor, im kommenden Jahr verstärkt in Fonds anzulegen. Fast zwei Drittel der Befragten stellen für 2019 eine Anlage in Investmentfonds in Aussicht. „Jedoch wäre es gerade auch bei nur geringen Sparsummen sehr wichtig, auf eine renditestarke Anlageform zu setzen. Damit auch bei kleineren Einkommen, beispielsweise für die Rente, ein gutes finanzielles Polster aufgebaut werden kann“, wie Geyer unterstreicht.

ETFs sind jedem Vierten kein Begriff

In der Bevölkerung ist die Bekanntheit von ETFs noch längst nicht so ausgeprägt wie die von klassischen Investmentfonds. So sind Exchange Traded Funds (ETFs) einem Viertel der Umfrageteilnehmer kein Begriff. Was die Anlagepläne betrifft, zeigen sich innerhalb der verschiedenen Bevölkerungsgruppen allerdings deutliche Unterschiede. So planen insbesondere Jüngere und Besserverdienende für 2019 überdurchschnittlich häufig ETF-Investments, wobei Aktien-, Geldmarkt- und Strategie-ETFs im Fokus stehen, wie Geyer unterstreicht. In neuartige Anlagen wie Crowdfunding oder Krypto-Währungen wollen 2019 dagegen nur 2% der Befragten anlegen. (tk)




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