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Jungmakler Andreas Küffner: „Ich möchte gegen den Strom schwimmen“
02. November 2016

Jungmakler Andreas Küffner: „Ich möchte gegen den Strom schwimmen“

Der Jungmakler des Jahres 2016 ist der 30-jährige Andreas Küffner. Für sein Unternehmen S5 – Die Finanzpartner GmbH möchte er den „vermeintlich negativen Trend“ in der Branche nutzen und vieles besser machen. Im Interview mit AssCompact erklärt er, wie.


Der Jungmakler des Jahres 2016 ist der 30-jährige Andreas Küffner. Für sein Unternehmen S5 – Die Finanzpartner GmbH möchte er den „vermeintlich negativen Trend“ in der Branche nutzen und vieles besser machen. Im Interview mit AssCompact erklärt er, wie.


Jungmakler Andreas Küffner: „Ich möchte gegen den Strom schwimmen“
Wie sind Sie zum Maklerberuf gekommen und warum haben Sie sich dafür entschieden?

Ich bin ein Quereinsteiger – komme ursprünglich aus der Unternehmensberatung – und fand die Finanz- und Versicherungswirtschaft schon immer interessant. So habe ich mich mit meinem Partner Anfang 2014 dazu entschlossen, ein eigenes Maklerunternehmen in München aufzubauen. Die Branche zeigt sich mehr denn je in einem Umbruch – das ist die Chance für unser Konzept!

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die Zukunft des Berufes?

Zum einen sicherlich der künftige Kommunikations- und Vertriebsweg. Ich gehe davon aus, dass bereits heute eine gute und ausgewogene Strategie aus On- und Offline-Beratung nötig ist. Der Mix und die Vielseitigkeit des Maklers werden ausschlaggebend für seinen Erfolg sein. Zum anderen sind die Entwicklung der Kapitalmärkte, die steigenden regulatorischen Anforderungen und gesetzliche Zwänge für uns Makler schwer einzuschätzen – was wiederum dazu führt, dass nur die flexiblen und anpassungsfähigen Maklerunternehmen in Zukunft erfolgreich sein werden.

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Risiken für Sie als Jungmakler?

Die größten Risiken stellen wohl die gesetzlichen Regulierungen in unvorhersehbarem Rahmen dar. Zudem wird die Kapitalmarktentwicklung auch über das zukünftige Kundenverhalten entscheiden. Hier werden wir uns auf veränderte Situationen einstellen müssen.

Worin sehen Sie die größten Chancen und Vorteile als junger Makler?

Entgegen vielen herrschenden Meinungen, die Versicherungsbranche sei auf einem absteigenden Ast, sehe ich dies anders und möchte den vermeintlich negativen Trend für unser junges Unternehmen nutzen und gegen den Strom schwimmen. Jungunternehmer in der Versicherungsbranche, einschließlich des Maklerwesens, sind rar gesät – viele Maklerkollegen werden aus diversen Gründen in den nächsten Jahren nicht mehr aktiv sein. Dagegen steht eine Generation, zu der wir als Jungunternehmen gehören, die einen großen Bedarf an ungebundener qualitativ hochwertiger Beratung in Sachen Finanzen und Versicherungen hat.

Was war Ihre Motivation, sich beim Jungmakler Award zu bewerben?

Zum einen kann diese Plattform PR-relevant genutzt und somit neues Vertriebspotenzial erschlossen werden. Weiter ist der Austausch mit den besten Jungmaklern Deutschlands interessant. Erfolgsmodelle, Arbeitsweisen und andere Zukunftsperspektiven geben Impulse für das eigene Unternehmen.

Was hat Ihnen der Wettbewerb unabhängig von einer Platzierung konkret gebracht?

Insbesondere fällt mir hier die Reflexion über das eigene Tun und Handeln ein. In den Jahren des Aufbaus waren wir ständig im „daily business“ zugange und hatten nun die Möglichkeit, durch die „Vogelperspektive“ den eigenen Businessplan zu reflektieren. Die Konfrontation mit den erreichten Zwischenzielen lässt uns für die Zukunft sehr positiv stimmen. (tos)




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