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26. März 2026
KI mischt bei Finanzentscheidungen längst mit

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KI mischt bei Finanzentscheidungen längst mit

KI mischt bei Finanzentscheidungen längst mit

60% der Verbraucher hierzulande und damit mehr als der europäische Durchschnitt haben KI bereits bei finanziellen Entscheidungen als Hilfsmittel genutzt. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor. Die Umfrage zeigt auch, wofür die Anwender künstliche Intelligenz nutzen und wo es noch Vertrauenslücken gibt.

Künstliche Intelligenz etabliert sich zunehmend als praktisches Instrument zur Finanzplanung. Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Neobank bunq, für die Erwachsene in Großbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Irland im Februar 2026 befragt wurden. Den Ergebnissen zufolge haben sechs von zehn Deutschen KI bereits eingesetzt, um eine finanzielle Entscheidung zu treffen. Das liegt noch über dem europäischen Durchschnitt von 56% und deutlich vor den US-amerikanischen Umfragteilnehmern, von denen nur 37% die Technologie verwendet haben. Den Experten von bunq zufolge laute die Frage für Finanzinstitute also nicht mehr, ob Kunden diese Tools nutzen werden, sondern wie schnell Banken sie in großem Maßstab bereitstellen könnten.

KI wird immer mehr zum Hilfsmittel bei der Finanzplanung

Wie die Untersuchung bestätigt, entwickelt sich KI immer mehr zum praktischen Werkzeug bei der Finanzplanung, zumal Anwender auf Sicherheit und Genauigkeit setzen. So nutzen 29% der Verbraucher hierzulande KI bei der Finanzplanung, um Gebühren, Überziehungen und Doppelzahlungen zu vermeiden. 26% meinen, dass KI sie vor Betrug schützt. 22% der Befragten greifen auf künstliche Intelligenz zurück, um ihr Vermögen zu vermehren.

Skepsis bleibt

Dennoch ist der Studie zufolge weiterhin eine merkliche Skepsis vorhanden. So haben 27% der Deutschen überhaupt kein Vertrauen in KI, wenn es um Bankangelegenheiten geht. 29% würden dabei der KI mehr vertrauen, wenn sie Informationen über ihre finanzielle Situation hätte. 36% der Anwender sorgen sich wegen Fehlinformationen durch KI.

Was die konkreten Tools betrifft, vertrauen 51% der Deutschen dem Chatbot ihrer Bank mehr als allgemeinen KI-Modellen wie ChatGPT. Dieses Vertrauen werde laut bunq zusätzlich durch die Tatsache gestärkt, dass 70% der Befragten der Ansicht sind, KI-Sicherheitsmaßnahmen könnten ihrer Bank helfen, sie effektiver vor Betrug zu schützen.

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