Niedriger Leerstand, aber deutliche regionale Unterschiede
Der Leerstand im deutschen Logistikimmobilienmarkt bewegt sich den Experten zufolge nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Regional sind jedoch klare Unterschiede festzustellen. So stehen etablierte Logistikregionen weiterhin hoch im Kurs, wohingegen vor allem ostdeutsche Märkte zunehmend unter Druck geraten. Das hohe Angebot erschwert dort die Vermietung. Trotz weiterhin niedriger Leerstandsquoten hat die Mietdynamik zuletzt deutlich an Fahrt verloren. „Die großen Mietentwicklungssprünge wird es im Logistikbereich nicht mehr geben“, meint Tappert. Stattdessen stabilisiere sich das Niveau. Zugleich wird der Wettbewerb um Nutzer härter.
Relevanz von Untervermietung nimmt zu
Eine relativ neue Entwicklung bei der Vermietung von Logistikflächen ist das Thema der zunehmenden Untervermietung. Laut Colliers machen untervermietete Flächen mittlerweile gut 8% des gesamten Nachfragevolumens aus. Es zeigen sich dabei zwei typische Szenarien. Nutzer würden sich perspektivisch mehr Fläche sichern, als sie zunächst bespielen können. Zudem würden Flächen während der Laufzeit untervermietet, da sie nicht mehr voll genutzt werden können. Für Eigentümer gewinne deshalb die Ausgestaltung von Untervermietungsklauseln an Bedeutung.
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