1. Datenbasierte Vertriebssteuerung etablieren
Mit einer 360°-Maklersicht und Scoring-Modellen lassen sich Ressourcen gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Hebel haben. Dies ermöglicht es, Kooperationsmodelle bewusst auszuwählen, Servicelevel gezielt zu definieren und den bevorzugten Kontaktpunkt – ob persönlich, digital oder hybrid – strategisch zu gestalten. Zudem werden Vertriebschancen früher sichtbar und der Betreuungsaufwand planbarer, was die Steuerung vereinfacht und die Betreuungsquote direkt verbessert.
2. Digitale Maklerbetreuung ausbauen
Standardisierte Prozesse, automatisierte Workflows und klare Leitfäden entlasten Teams und steigern sowohl die Effizienz als auch die Servicequalität – von der Anfrage bis zur Policierung. Dies reduziert nicht nur manuelle Aufwände, sondern erhöht auch nachweislich die Prozessgeschwindigkeit. Durch die Integration moderner CRM-Systeme lassen sich Maklerdaten nahtlos mit operativen Kennzahlen wie Schadenquoten, Annahmeraten und Betreuungsaufwand verknüpfen. Dadurch werden Systembrüche vermieden, Arbeitsabläufe optimiert und alle relevanten Informationen stehen zentral an einem Ort zur Verfügung. Dadurch verringern sich die administrativen Aufgaben deutlich und die Maklerbetreuer können sich uneingeschränkt auf ihre Kernaufgabe konzentrieren: die Zusammenarbeit mit den Maklern.
3. Technologie als Enabler: KI-Potenzial nutzen
Das Ziel der Nutzung von KI ist es, den Maklerbetreuern ihre Arbeit durch intelligente Systeme zu erleichtern. So können Routinen automatisiert, Informationen schneller bereitgestellt und Arbeitsabläufe gezielt unterstützt werden. Auf der einen Seite kann KI Verhalten analysieren, Aufgaben priorisieren, Termine vorbereiten oder Empfehlungen abgeben. Ergänzend ermöglicht Conversational AI eine hybride Betreuung, die persönliche und digitale Kontaktpunkte intelligent miteinander verbindet. Sie übernimmt Routineanfragen auch außerhalb klassischer Servicezeiten, stellt Informationen strukturiert bereit und unterstützt Maklerbetreuer umfassend. Dadurch steigt die Betreuungsqualität und der Vertrieb gewinnt Zeit für anspruchsvollere Aufgaben. Gleichzeitig entsteht eine Betreuung, die auch bei wachsendem Bestandsvolumen stabil und wachstumsfähig bleibt.
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