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30. März 2026
Marktkonsolidierung DACH: Gewinnt Familienkapital weiter an Dynamik?

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Marktkonsolidierung DACH: Gewinnt Familienkapital weiter an Dynamik?

Marktkonsolidierung DACH: Gewinnt Familienkapital weiter an Dynamik?

Der zweitaktivste Versicherungs-M&A-Markt

Wie viel und was hat sich also in der DACH-Region getan? Mit 143 Transaktionen waren Deutschland, Österreich und die Schweiz im Jahr 2025 der zweitaktivste Versicherungs-M&A-Markt in Europa. Gegenüber dem Vorjahr, in dem 106 Deals getätigt wurden, ist das ein Anstieg von 35%. Zum weiteren Vergleich: 2020 waren es noch 21 Transaktionen. Dabei entfielen den FTI Consulting-Zahlen nach rund drei Viertel der Transaktionen, nämlich 108, auf Maklerunternehmen (Vorjahr: 95), 15 auf Versicherer (Vorjahr: 6) und 20 auf Versicherungsdienstleister (Vorjahr: 5). PE-gestützte Portfoliounternehmen sind und bleiben mit 89 Deals (Vorjahr: 79) die aktivste Käufergruppe.

Familienkapitalgeber verdoppeln Transaktionen

Als „auffällig“ bezeichnet die Unternehmensberatung die Verdopplung der Transaktionen durch strategische Käufer ohne PE-Hintergrund, die sogenannten Familienkapitalgeber.

Diese Zahl hat sich im DACH-Raum vom Vorjahr mit 21 auf nun 44 erhöht – ein starker Anstieg. Somit zeigt sich tatsächlich, Familienkapital gewinnt im Vergleich zu PE an Dynamik. Direkte PE-Investoren haben ihre Deals lediglich von sechs auf zehn erhöht, während die Transaktionen von PE-gestützten Portfoliounternehmen von 79 auf 89 gestiegen sind.

Wettbewerbsintensive Phase könnte bevorstehen

Zudem konstatiert FTI Consulting, dass bei Konsolidierern zunehmend die Integration bereits erworbener Unternehmen im Vordergrund zu stehen scheint, damit geplante Synergien realisiert werden können. Eine wachsende Zahl von neuen und von neuen Eigentümern übernommener deutscher Plattformen deute darauf hin, dass der DACH-Markt in eine Phase nachhaltiger, aber wettbewerbsintensiver Konsolidierung eintrete.