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Mehr als jede zweite Bausparkasse löst Rücklagen auf
18. Juli 2019

Mehr als jede zweite Bausparkasse löst Rücklagen auf

Als Schutz vor schwierigen Zeiten haben die deutschen Bausparkassen Anfang der 90er-Jahre einen Fonds zur bauspartechnischen Absicherung (FbtA) eingerichtet. Aktuellen Zahlen zufolge hat mehr als die Hälfte der Bausparkassen Gelder daraus abgezogen.


Als Schutz vor schwierigen Zeiten haben die deutschen Bausparkassen Anfang der 90er-Jahre einen Fonds zur bauspartechnischen Absicherung (FbtA) eingerichtet. Aktuellen Zahlen zufolge hat mehr als die Hälfte der Bausparkassen Gelder daraus abgezogen.


Mehr als jede zweite Bausparkasse löst Rücklagen auf

Die im FbtA der deutschen Bausparkassen befindlichen Mittel wie schon 2018 erneut gesunken. Einer aktuellen Untersuchung des Fachportals Kreditvergleich.net zufolge sind die Töpfe mittlerweile fast leer. Bei den insgesamt 13 analysierten Bausparkassen ist das Volumen der Fonds von mehr als 1,9 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf nur noch 374,5 Mio. Euro gesunken. Das entspricht einem Minus von über 80%.

Mehr als jede Zweite löst Rücklagen auf

Laut dem Finanzportal ziehen die Bausparkassen auf breiter Front ihre Mittel ab. Bei acht der 13 untersuchten Bausparkassen sei der Notfallfonds mittlerweile komplett aufgebraucht. 2018 seien somit nur noch geringe Beträge in Höhe von 82,5 Mio. Euro durch diese Bausparkassen entnommen worden. Das Volumen aller Fbta-Fonds betrug im Jahr 2018 insgesamt rund 0,55 Mrd. Euro.

Wirklich ein Notfallfonds?

Die aktuellen Zahlen dürften den Kritikern der deutschen Bausparkassen neues Futter geben. Der Verband der Privaten Bausparkassen wehrte sich im Interview mit AssCompact schon im vergangenen Jahr gegen die damals aufgekommene Kritik der Plünderung des Notfallfonds. Von einer solchen könne keine Rede sein. Zudem sei bereits der Begriff Notfallfonds irreführend. (mh)

Bild: © Eigens – stock.adobe.com




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