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8. Dezember 2021
MORGEN & MORGEN analysiert Risikoleben- und Sterbegeldtarife

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MORGEN & MORGEN analysiert Risikoleben- und Sterbegeldtarife

In einer Analyse von 145 Risikoleben- und 98 Sterbegeldtarifen zeigt das Analysehaus MORGEN & MORGEN auf, dass der Markt gut aufgestellt ist. Ein Großteil der Tarife befindet sich im oberen Segment der Bewertungen.

Das Analysehaus MORGEN & MORGEN (M&M) hat aktuell ein Rating zu Risikolebens- und Sterbegeldversicherungen am Markt veröffentlicht. Bewertet wurden 145 Tarife im Bereich Risikoleben und 98 Sterbegeldtarife. Letztere sind somit im Vergleich zum letzten Jahr vom Gesamtangebot her zurückgegangen.

Todesfallschutz variiert stark

Die Risikolebensversicherung sichert Hinterbliebene ab. Meist interessieren sich hauptsächlich junge Menschen zwischen 30 und 40 Jahren für die Angebote und schließen solch eine Versicherung ab. Ziel ist es, dass beispielsweise die eigene Familie im Todesfall des Versicherungsnehmers ihren Lebensstandard beibehalten kann. Die Höhe des Schutzes variiert laut M&M stark und liegt zwischen 50.000 Euro und 500.000 Euro.

Beispiel unterschiedlicher Tarife einer Risikolebensversicherung

Als Beispiel nennt das Analysehaus eine 35-jährige Mathematikerin ohne außergewöhnliche Risiken, die einen konstanten Todesfallschutz von 500.000 Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren absichern möchte. Im Durchschnitt liegen die Tarife bei 420 Euro im Jahr, wobei die nichtrauchende Mathematikerin beim günstigsten Fünf-Sterne-Tarif 240 Euro und beim teuersten 880 Euro jährlich zahlen müsste. Es kommt also vor allem auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an, da die Preisrange dem Rating gemäß groß ist. Bedacht werden sollte auch, dass der Absicherungsbedarf bei den meisten mit der Zeit sinkt, zum Beispiel wenn die eigenen Kinder ihre Ausbildung beenden oder die Immobilie abbezahlt ist. Daher gibt es Tarife, die eine fallende Versicherungssumme vorsehen. Deshalb empfiehlt M&M eine gründliche Prüfung der Versicherungsbedingungen. „Das genau ist unser Auftrag, den wir im Rahmen des M&M Rating mit der ausführlichen Bedingungsanalyse erfüllen und dem Markt als neutrale Bewertung des gesamten Angebots zur Verfügung stellen“, sagt Andreas Ludwig, Bereichsleiter Rating und Analyse bei MORGEN & MORGEN.

Anpassung des Höchstrechnungszinses

Zur aktuellen Anpassung des Höchstrechnungszinses sagt Ludwig, dass diese den Bruttobeitrag vermutlich um mehrere Prozentpunkte erhöhen, bei den Nettobeiträgen jedoch nur zu einer marginalen Erhöhung führen werde. Bei den vergangenen Senkungen stellt MORGEN & MORGEN bei den meisten Versicherern sogar einen Anstieg der Überschüsse fest. Grund war vor allem, dass die Versicherer mit dem bisherigen Zahlbeitrag ausgekommen sind und der Großteil der Überschüsse nicht aus den Zinsüberschüssen, sondern aus den Risikoüberschüssen kommt. Das heißt, es sind weniger Todesfälle tatsächlich eingetreten, als prognostiziert waren.

Mindestkriterien bei Fünf-Sterne-Bewertungen für Risikolebentarife

Das M&M-Rating für Risikoleben bezieht sich auf Tarife von Versicherern. Viele Versicherer bieten mehr als einen Tarif an. Die Tarife haben dann unterschiedliche Bedingungsqualität. Bei Premium-Tarifen finden sich zum Beispiel weitere Leistungen wie Nachversicherungsgarantien, Verlängerung der Vertragslaufzeit oder Mitversicherung eines Kindes. Gilt ein Tarif als topbewertet, verzichtet er beispielsweise auf unübliche Einschränkungen oder Kündigung, Kündigungsrecht bei Gefahrerhöhung (z. B. ein verändertes Rauchverhalten), Nachversicherungsgarantien bei Heirat, Geburt eines Kindes und Immobilienerwerb. Bei nicht gemeldeter Gefahrenerhöhung wird eine entsprechende, gegebenenfalls angepasste Leistung gewährt. Dies sind Mindestkriterien für eine Fünf-Sterne-Bewertung.

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