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Preise für deutsche Wohnimmobilien klettern weiter in die Höhe
26. November 2020

Preise für deutsche Wohnimmobilien klettern weiter in die Höhe

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat neue Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland veröffentlicht. Demnach sind die Preise für Wohnimmobilien im dritten Quartal 2020 erneut stark gestiegen. Zudem leben laut Destatis immer mehr Deutsche in überbelegten Wohnungen.


Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat neue Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland veröffentlicht. Demnach sind die Preise für Wohnimmobilien im dritten Quartal 2020 erneut stark gestiegen. Zudem leben laut Destatis immer mehr Deutsche in überbelegten Wohnungen.

Preise für deutsche Wohnimmobilien klettern weiter in die Höhe

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland lagen im dritten Quartal 2020 durchschnittlich 2,6% höher als im zweiten Quartal 2020. Wie Destatis weiter mitteilt, entspricht das Preisniveau einem Anstieg von 7,8% gegenüber dem dritten Quartal 2019. Damit sind die Immobilienpreise von Juli bis September 2020 trotz der Corona-Krise durchschnittlich so stark gestiegen wie zuletzt im vierten Quartal 2016. Der Anstieg zum Vorjahresquartal hatte damals 8,4% betragen.

Schnellschätzung aufgrund der Corona-Krise

Bei dem Ergebnis handelt es sich um eine Schnellschätzung, die Destatis anlässlich des akuten Interesses an möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Entwicklung des Immobilienmarkts durchgeführt hat. Die erste Veröffentlichung von regionalen Ergebnissen nach siedlungsstrukturellen Kreistypen für das dritte Quartal 2020 soll zum regulären Veröffentlichungstermin am 28.12.2020 erfolgen.

Immer mehr Deutsche leben in überbelegten Wohnungen

Neben den Preisen hat auch der Anteil an überbelegten Wohnungen in Deutschland zugenommen. Laut ebenfalls frisch von Destatis veröffentlichten Zahlen lebten in Deutschland im vergangenen Jahr 6,4 Millionen Menschen in überbelegten Wohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit um 340.000 gestiegen. Als überbelegt gilt eine Wohnung, wenn sie über zu wenige Zimmer im Verhältnis zur Personenzahl verfügt. In Städten wohnt mittlerweile jeder Achte auf zu engem Raum. Bundesweit ist es etwa jeder 13. Bürger, wenngleich Deutschland mit einem Durchschnitt von 7,8% deutlich unter dem Durchschnittswert der EU-27 von 17,1% liegt. (mh)

Bild: © zephyr_p – stock.adobe.com




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