Das Immobilienportal ImmoScout24 hat die Preisentwicklung für private Stellplätze in den 118 größten deutschen Städten unter die Lupe genommen. Wie die Auswertung zeigt, sind die Angebotsmieten für private Parkplätze zwischen 2020 und 2025 bundesweit um 28% gestiegen. „Wo öffentliche Parkflächen knapper werden, gewinnt ein privater Stellplatz an Wert. Er ist für viele Wohnungssuchende ein praktisches Ausstattungsmerkmal und kann die Attraktivität einer Immobilie steigern. Diese Entwicklung spiegelt sich zunehmend auch in den Stellplatzmieten wider“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.
Der durchschnittliche Angebotspreis für einen Stellplatz bewegt sich in den deutschen Metropolen und kreisfreien Städten bei 82,53 Euro pro Monat. Die höchsten Preise weisen Frankfurt am Main (123,90 Euro), Hamburg (110,50 Euro) und Düsseldorf (105,35 Euro) auf. Unter den acht deutschen Metropolen ist Leipzig mit 73,69 Euro pro Monat der günstigste Markt. Den günstigsten Angebotspreis aller untersuchten Städte hat Zwickau mit durchschnittlich 30,93 Euro.
Städte mit dem größten Anstieg
Eine besonders dynamische Entwicklung bei den Stellplatzpreisen ist in Delmenhorst zu beobachten: Dort stiegen die durchschnittlichen Angebotsmieten in den vergangenen fünf Jahren um 148% auf 94,72 Euro pro Monat. Auch Frankenthal in Rheinland-Pfalz weist mit einem Plus von 97% auf 93,34 Euro eine deutliche Zunahme auf. Auch in Neumünster fielt das Preiswachstum mit einem Plus von 74% auf 96,26 Euro hoch aus. Alle drei Städte zählen zur Spitzengruppe mit den höchsten Stellplatzmieten. Die geringsten Preissteigerungen gab es in Berlin (+1%), Schweinfurt (+5% auf 54,76 Euro) und Wolfsburg (+6% auf 73,30 Euro). (tik)
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
- 2 Aufrufe