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Reaktion auf Maklerkritik: Getsurance bessert nach
13. September 2017

Reaktion auf Maklerkritik: Getsurance bessert nach

Nach Kritik von Maklern und Verbraucherschützern an den Versicherungsbedingungen der neuen BU-Versicherung Getsurance Job hat das InsurTech nachgebessert und die Ausschlüsse „riskanter“ (Freizeit-)Tätigkeiten gestrichen. Eine Definition von „riskant“ sei problematisch, so die kritischen Stimmen.


Nach Kritik von Maklern und Verbraucherschützern an den Versicherungsbedingungen der neuen BU-Versicherung Getsurance Job hat das InsurTech nachgebessert und die Ausschlüsse „riskanter“ (Freizeit-)Tätigkeiten gestrichen. Eine Definition von „riskant“ sei problematisch, so die kritischen Stimmen.

Reaktion auf Maklerkritik: Getsurance bessert nach

Das InsurTech Getsurance, das im Juni 2017 die erste voll digitale Berufsunfähigkeitsversicherung auf den Markt gebracht hat (AssCompact berichtete hier und hier), hat die Versicherungsbedingungen für seine Produktreihe Getsurance Job überarbeitet. So wurden die Ausschlüsse riskanter (Freizeit-)Tätigkeiten gestrichen, da eine Definition von „riskant“ aus Sicht von Vermittlern und Verbraucherschützern problematisch ist. Als junges Unternehmen wolle man sich stetig verbessern und nehme konstruktive Kritik ernst, so der Getsurance-Gründer Dr. Viktor Becher.

Eindeutige Formulierung ist kundenfreundlicher

Versicherungsmakler und BU-Experte Philip Wenzel begrüßt die Änderung des Bedingungswerks: „Aus der Perspektive eines Maklers, der immer im Sinne seiner Kunden agiert, sind die angepassten Versicherungsbedingungen positiv zu bewerten. Ein Produkt ist immer kundenfreundlicher, wenn die Bedingungen eindeutig formuliert sind.“ Auch Guido Lehberg, Versicherungsmakler und Autor des Blogs BU-Profi, ist der Meinung, die Streichung der unüblichen Ausschlüsse verbessere das Bedingungswerk deutlich gegenüber der ersten Generation. (ad)




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