Der blinde Fleck vieler Unternehmen
Viele Maklerhäuser beschäftigen längst hervorragende Beraterinnen. Sie sprechen auf Veranstaltungen, betreuen anspruchsvolle Mandate, führen Teams und entwickeln Prozesse. Nur sieht es außerhalb des Unternehmens kaum jemand. Damit bleibt vorhandenes Potenzial ungenutzt, im Recruiting wie in der Kundenansprache. Sichtbarkeit entsteht selten von allein. Sie braucht Gelegenheiten, Netzwerke und Formate, die den Einstieg erleichtern.
Wo FemSurance ansetzt
Genau hier setzt FemSurance an, als Ergänzung zur bestehenden Branche, nicht als Gegenmodell. Das Ziel ist schlicht: mehr qualifizierte Frauen sichtbar machen und miteinander vernetzen. Dazu gehören fachlicher Austausch und Weiterentwicklung ebenso wie Formate, die Expertise nach außen tragen, etwa die FemSurance Masterclass, der Kongress auf der DKM sowie Interviews, Fachbeiträge und Porträts. Im Mittelpunkt steht dabei die fachliche Qualität, nicht das Geschlecht. Denn Sichtbarkeit ohne Substanz erzeugt nur Aufmerksamkeit. Erst Sichtbarkeit mit Substanz schafft Vertrauen.
Warum sich das für Makler lohnt
Der wirtschaftliche Nutzen lässt sich auf vier Punkte bringen:
- Ein sichtbares, vielfältiges Beraterteam erweitert die Zielgruppenansprache.
- Es stärkt die Arbeitgebermarke in einem umkämpften Arbeitsmarkt.
- Unterschiedliche Perspektiven verbessern häufig die Qualität von Beratung und Kundenkommunikation.
- Ein Unternehmen positioniert sich moderner – gegenüber Kundinnen und gegenüber möglichen Mitarbeitenden.
Keiner dieser Punkte garantiert für sich mehr Umsatz. Zusammen erhöhen sie aber die Wahrscheinlichkeit, vorhandene Marktpotenziale auszuschöpfen.
Fazit
Frauen sichtbarer zu machen, bedeutet nicht, Männer kleiner zu machen. Es bedeutet, vorhandene Kompetenz sichtbar zu machen und damit wirtschaftliches Potenzial zu heben. Die Branche wird ihren wachsenden Beratungsbedarf nicht decken, wenn sie auf die Hälfte ihres Talents verzichtet oder es im Hintergrund lässt. Wer Sichtbarkeit allein als Diversitätsdebatte liest, unterschätzt ihren wirtschaftlichen Wert. Wer sie als Wettbewerbsfaktor begreift, gewinnt neue Perspektiven: für Kundinnen, für den eigenen Vertrieb und für die Zukunft des Unternehmens.
Weitere Informationen zu FemSurance und zur Teilnahme an der Community gibt es unter news.femsurance.com oder femsurance@bbg-gruppe.de.
Lesen Sie auch: Endlich Entgelttransparenz in der Versicherungsbranche?
Seite 1 Sichtbarkeit: Kein Diversitätsthema, sondern Wettbewerbsfaktor
Seite 2 Der blinde Fleck vieler Unternehmen
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
- 13 Aufrufe