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SIGNAL IDUNA stärkt weiter den Maklervertrieb
15. Februar 2020

SIGNAL IDUNA stärkt weiter den Maklervertrieb

Die SIGNAL IDUNA setzt sich ambitionierte Wachstumsziele. Im Jahr 2023 sollen die Beitragseinnahmen mehr als 7 Mrd. Euro betragen. Um das zu erreichen, will die Gruppe neben der Verstetigung des KV-Absatzes das Gewerbe-, Biometrie- und bAV-Geschäft forcieren, die Zielgruppenfokussierung ausbauen und neue Partner im freien Vertrieb für sich gewinnen. Interview mit Torsten Uhlig, Vorstand Vertrieb und Marketing, und Ulrich Scheele, Generalbevollmächtigter der SIGNAL IDUNA Gruppe.

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Die SIGNAL IDUNA setzt sich ambitionierte Wachstumsziele. Im Jahr 2023 sollen die Beitragseinnahmen mehr als 7 Mrd. Euro betragen. Um das zu erreichen, will die Gruppe neben der Verstetigung des KV-Absatzes das Gewerbe-, Biometrie- und bAV-Geschäft forcieren, die Zielgruppenfokussierung ausbauen und neue Partner im freien Vertrieb für sich gewinnen. Interview mit Torsten Uhlig, Vorstand Vertrieb und Marketing, und Ulrich Scheele, Generalbevollmächtigter der SIGNAL IDUNA Gruppe.

SIGNAL IDUNA stärkt weiter den Maklervertrieb
Herr Uhlig, wie lief zuletzt das Geschäft Ihres Hauses?

Torsten Uhlig: Wir blicken auf das zweitbeste Vertriebsjahr seit Bestehen des Gleichordnungskonzerns SIGNAL IDUNA zurück. Lediglich 2004 haben wir das Vertriebsergebnis aus 2019 überschritten. Damals sorgte allerdings das Abschaffen der Steuerfreiheit in der Lebensversicherung für einen großen Sondereffekt. Man kann also für 2019 von einem organischen Absatzrekord der SIGNAL IDUNA sprechen. Im Vorjahresvergleich konnten wir unseren Absatz um 13% steigern. Einen Großteil dazu beigetragen haben unsere Vertriebspartner aus den freien Vertrieben.

Ulrich Scheele: Makler haben uns in der Vergangenheit meistens als Krankenversicherer wahrgenommen. Unsere guten Ergebnisse im Komposit-Geschäft zeigen, dass sich unsere Bemühungen um mehr Breite im Markt auszahlen. Im gewerblichen Kompositgeschäft konnten wir so unseren Anteil am Gesamtabsatz unseres Konzerns von 30% auf nahezu 50% steigern, und das bei insgesamt deutlich steigenden Absatzzahlen. Diese Entwicklung werden wir nun auch in der Biometrie fortführen.

Die Vollversicherung gehört aber ja nun auch nicht mehr gerade zu den Wachstumssparten ...

TU: Wir sind als einer der größten privaten Krankenversicherer auch weiterhin vom dualen Krankenversicherungssystem in Deutschland überzeugt. Wir konnten im vergangenen Vertriebsjahr den KV-Gesamtabsatz auf hohem Niveau stabil halten. Zudem sind wir eine der wenigen Gesellschaften, die die Anzahl der versicherten Personen in der Krankenvollversicherung in den letzten Jahren steigern konnten. Selbstredend wollen wir auch in unserer größten Sparte weiterhin wachsen. Wir sehen in der privaten Krankenvollversicherung insbesondere Steigerungsmöglichkeiten im Beihilfebereich.

In der Zusatzversicherung konnten Sie aber kaum zulegen. Woran liegt’s?

US: Die Tatsache, dass wir als Marke in dem Krankenvollversicherungsmarkt hochanerkannt sind, wirkt sich nicht automatisch auf das Wachstum in der Zusatzversicherung aus – hier haben wir eine echte Wachstumsverpflichtung, an der wir mit Hochdruck arbeiten.

Sie wollen nun das Maklersegment stärken. Was hat Makler denn bisher bewogen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten?

US: In der Krankenversicherung ist dies im Besonderen unsere Produkt- und Prozessstärke. Wir haben uns als Hochleistungskrankenversicherer mit sehr guten Services positioniert, und das weiß die Maklerschaft zu schätzen. In Komposit sind es unsere hochqualifizierten Spezialisten im Betrieb und Vertrieb.

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