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21. Oktober 2026
So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

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So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

Finanzielle Vorbereitung von großer Relevanz

Die finanzielle Vorbereitung ist von großer Bedeutung. 23- bis 30-jährige Eigentümer erzählen im Rückblick, durchschnittlich rund acht Jahre für Wohneigentum gespart zu haben. Mieter gleichen Alters mit Kaufwunsch, die derzeit sparen, machen dies bislang durchschnittlich seit 4,7 Jahren. 31% der jungen Eigentümer haben regelmäßig eine feste Rate gespart. Bei den gleichaltrigen Mietern mit Kaufwunsch sind es 19%. Die Studie zeigt aber auch: Wenn wenig oder gar nicht für Wohneigentum gespart wird, liegt dies insbesondere an begrenzten finanziellen Spielräumen durch das eigene Einkommen und an den hohen Lebenshaltungskosten.

So steht es um das Eigenkapital

Junge Käufer im Alter von 18 bis 30 Jahren bringen aktuell im Schnitt rund 95.000 Euro Eigenkapital in ihre Finanzierung ein. Laut Wohntraumstudie hält nur rund die Hälfte der 23- bis 30-jährigen Mieter mit Kaufwunsch den Erwerb von Wohneigentum für sicher oder eher möglich. Bei der Frage, warum die einen den Immobilienkauf für die erreichbar halten, die andere hingegen nicht, kommt die familiäre Unterstützung zum Tragen. So gehen 66% der kaufinteressierten 23- bis 30-jährigen Mieter damit, dass die Familie ihnen finanziell beim Kauf unter die Arme greift. Gemeint sei dabei ausdrücklich nicht nur ein mögliches Erbe. Familiäre Unterstützung kann beispielsweise auch eine Schenkung, ein privates Darlehen, eine Bürgschaft oder eine andere Form der Unterstützung sein, so Interhyp. Von den jungen Kaufinteressierten ohne erwartete familiäre Unterstützung halten 32% Wohneigentum für realisierbar. Unter denjenigen, die Unterstützung erwarten, ist der Anteil mit 67% deutlich höher.

„Familiäre Unterstützung ist keine Voraussetzung für Wohneigentum. Rund ein Drittel der jungen Eigentümerinnen und Eigentümer hat den Kauf ohne diese Hilfe geschafft. Aber unsere Daten zeigen einen deutlichen Zusammenhang: Wer Unterstützung aus der Familie erwarten kann, hält den eigenen Immobilienkauf sehr viel häufiger für machbar. Wenn die familiäre Ausgangslage so stark mit der wahrgenommenen Erreichbarkeit des eigenen Zuhauses zusammenhängt, ist das ein Signal, das wir ernst nehmen sollten“, betont Kreil.