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21. Oktober 2026
So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

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So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

So steht die Gen Z zum Immobilienkauf

Realistische Planung gefragt

Für Interhyp ergeben sich aus der Umfrage zwei Schlussfolgerungen: Zum einen brauche es bessere strukturelle Startbedingungen. Zum anderen sollten sich Kaufinteressierte frühzeitig über die eigenen finanziellen Möglichkeiten Klarheit verschaffen. Denn zwischen dem Gefühl, sich Wohneigentum nicht leisten zu können, und einer tatsächlich durchgerechneten Finanzierung liege ein Unterschied.

Wo die Politik am Zug ist

Individuelle Finanzierungsplanung allein kann strukturelle Einstiegshürden aber nicht aus dem Weg räumen. Hier weist Interhyp auf die Erwerbsnebenkosten als Hemmschuh hin, da sie in der Regel aus eigenen Mitteln getragen werden müssten. Der Baufinanzierungsvermittler plädiert deshalb unter anderem für Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für Ersterwerber aus. Auch staatliche Bürgschaften sowie eigenkapitalersetzende oder zinsvergünstigte Nachrangdarlehen könnten Haushalte mit stabilem Einkommen unterstützen, bei denen es an ausreichend Eigenkapital mangelt.

Zur Methodik 2026

Insgesamt wurden im Zeitraum vom 18.08. bis 01.09.2026 insgesamt 1.523 Menschen befragt. Um belastbare Aussagen zur jungen Generation treffen zu können, wurde deren Anteil in der Stichprobe gezielt erhöht. Unter den Befragten sind 407 Personen zwischen 23 und 30 Jahren sowie 173 Personen zwischen 18 und 22 Jahren. Für repräsentative Aussagen zur Gesamtbevölkerung wurde dieser Gen-Z-Boost durch eine statistische Gewichtung ausgeglichen. (tik)

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