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So (un-)leistbar ist Wohneigentum in Deutschland

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So (un-)leistbar ist Wohneigentum in Deutschland

Eine aktuelle Analyse von immowelt.de hat sich mit der Leistbarkeit von Wohneigentum in Deutschland beschäftigt. Selbst für Akademiker ist eine eigene Wohnung demnach teilweise nur schwer zu stemmen. Für ausgelernte Arbeitnehmer sieht es sogar in der Mehrheit düster aus.

Die eigenen vier Wände sind der Traum vieler Familien. In den deutschen Großstädten ist dieser Traum allerdings häufig nur noch für Akademiker mit höherem Einkommen realisierbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung von immowelt.de. Arbeitnehmer, die keinen Hochschulabschluss haben, können den Immobilienkauf aufgrund steigender Kaufpreise kaum noch zu leisten.

Selbst für Akademiker nicht überall leistbar

Haben beide Elternteile einen akademischen Abschluss, können Familien der Analyse zufolge in 11 der 14 größten deutschen Städte die monatliche Belastung für den Kauf einer Eigentumswohnung finanziell stemmen, sprich weniger als 30% ihres Nettoeinkommens inkl. Kindergeld für die Tilgung des Darlehens aufwenden. Am geringsten ist die Belastung in den Ruhrgebietsstädten Essen (15%) und Dortmund (17%). Eine familientaugliche Wohnung mit 80 bis 120 m2 kostet laut immowelt.de in Essen im Median 169.000 Euro, in Dortmund 179.000 Euro. Aber auch in Hannover oder Bremen ist die Belastung für Akademiker mit je 20% im grünen Bereich. In den begehrten Metropolen wie Berlin müssen hingegen selbst Akademiker-Familien rund ein Drittel ihres Gehalts aufbringen, sodass der Immobilienkauf häufig nur schwer zu realisieren sei.

Extremfall München

Noch schwieriger ist es in München, wo selbst eine Akademiker-Familie 42% ihres Haushaltseinkommens für eine familiengeeignete Wohnung aufbringen müsste. Im Median kosten diese dort 695.000 Euro. Zusammen mit den Kaufnebenkosten müssten Käufer bei einer 80%-Finanzierung zudem bereits 200.000 Euro Eigenkapital einbringen. Das dürfte bei einer durchschnittlichen Mietbelastung von 32% schwer anzusparen sein.

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