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So wirkt sich Covid-19 auf die Preise von Premiumimmobilien aus
24. August 2020

So wirkt sich Covid-19 auf die Preise von Premiumimmobilien aus

Premiumwohnimmobilien waren in den vergangenen Jahren sehr gefragt. Die Immobilienberatung Savills hat nun analysiert wie sich die Corona-Pandemie auf die Preise in diesem Marktsegment auswirkt. Demnach war die Preisentwicklung im ersten Halbjahr erstmals seit 2009 negativ.


Premiumwohnimmobilien waren in den vergangenen Jahren sehr gefragt. Die Immobilienberatung Savills hat nun analysiert wie sich die Corona-Pandemie auf die Preise in diesem Marktsegment auswirkt. Demnach war die Preisentwicklung im ersten Halbjahr erstmals seit 2009 negativ.

So wirkt sich Covid-19 auf die Preise von Premiumimmobilien aus

Covid-19 und die anschließenden Lockdowns haben einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der globalen Immobilienmärkte. Wie Savills in seinem „Prime Residental World Cities Index“ herausstellt, haben die unmittelbaren Auswirkungen der Pandemie auf dem Markt für Premiumwohnimmobilien zu einem weltweiten Rückgang der Kapitalwerte um 0,5% geführt. Nur neun der 28 von Savills betrachteten Städte verzeichneten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 positive Kapitalwertbewegungen. Welche langfristigen Folgen sich ergeben, werde sich aber erst mit Verzögerung zeigen.

Preisentwicklung erstmals seit 2009 negativ

„Die globale Unsicherheit lastete bereits 2019 auf den wichtigsten Premiumwohnungsmärkten, wobei im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres lediglich ein leichter Rückgang um 0,3% zu verzeichnen war. Insgesamt war die Preisbewegung auf Jahressicht zum ersten Mal seit 2009 negativ. Zwischen Juni 2019 und Juni 2020 gingen die Preise im Mittel um 0,8% zurück“, berichtet Sophie Chick, Head of Department bei Savills World Research.

Positive Ausnahmen

Die Märkte, die sich auch während der Krise am resilientesten zeigten, sind im Allgemeinen durch eine starke Inlandsnachfrage und ein begrenztes Angebot gekennzeichnet – Faktoren, die bei einigen europäischen Städten innerhalb der Untersuchung besonders stark ausgeprägt sind. So konnten die Metropolen Amsterdam (+3,0%), Berlin (+3,1%) und Paris (+1,4%) selbst während der Phase des Lockdowns eine positive Preisentwicklung aufweisen. Die stärksten Preissteigerungen waren mit einem Plus von 5,5% in Moskau und Seoul zu beobachten.

Das sind die größten Verlierer

Den weltweit größten Rückgang in der ersten Hälfte des Jahres 2020 verzeichnete Mumbai mit –5,8%. Auch in anderen Städten im asiatisch-pazifischen Raum wie Bangkok (-2,7%), Hongkong (-4,2%) und Sydney (-4,5%) machten sich die Auswirkungen von Covid-19 besonders stark bemerkbar. In den USA war Los Angeles mit einem Preisrutsch von 4,7% am stärksten betroffen. Doch auch in New York sanken die Preise um 1,0%. (mh)

Bild: © spuno – stock.adobe.com




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