Laut dem Stepstone Gehaltsreport 2026 liegt das Bruttomediangehalt in Deutschland bei 53.900 Euro. Und obwohl es z. B. regional größere Unterschiede gibt, steigt die Gehaltszufriedenheit bereits seit drei Jahren. So zeigten sich 36% der Beschäftigten im Jahr 2025 zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Vergütung (2024: 34%, 2023: 32%).
Ist die Größe des Unternehmens wichtig für das Gehalt?
Darüber hinaus hat etwa die Unternehmensgröße Einfluss auf das Gehalt, wie der Stepstone-Report belegt. Beschäftigte in kleineren Betrieben mit bis 50 Beschäftigten erhalten ein Bruttomediangehalt von 48.800 Euro, in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten gibt es dagegen 63.000 Euro. Für mittelständische Unternehmen liegt der Wert bei 54.100 Euro (51–500 Beschäftigte) und 59.750 Euro (bis zu 5.000 Beschäftigte).
Fairere Gehaltsstrukturen durch EU-Entgelttransparenzrichtlinie?
Und auch das Geschlecht einer Person sorgt weiterhin für Unterschiede im Gehalt. Laut Stepstone liegt der unbereinigte Gender Pay Gap aktuell bei 9,7%. Frauen bekommen ein Bruttomediangehalt von 50.500 Euro, während Männer 55.900 Euro erhalten. Werden strukturelle Unterschiede berücksichtigt – wie Branchen, Tätigkeiten oder Positionen, in denen Männer und Frauen tätig sind – ergibt sich trotzdem ein bereinigter Gender Pay Gap von 4,8%.
Doch Stepstone weist darauf hin, dass 2026 ein Schlüsseljahr für Gehaltstransparenz in Deutschland werde. Denn es soll der Gesetzentwurf zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommen. Dabei geht es um nachvollziehbare und faire Gehaltsstrukturen. Viele Beschäftigte können ihren Marktwert nur schwer einschätzen und zahlreiche Unternehmen sind noch nicht ausreichend auf die neuen Vorgaben vorbereitet, heißt es aus dem aktuellen Gehaltsreport 2026 von Stepstone.
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