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3. März 2026
Versichererfusionen: Makler nehmen Serviceverschlechterungen wahr

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Versichererfusionen: Makler nehmen Serviceverschlechterungen wahr

Versichererfusionen: Makler nehmen Serviceverschlechterungen wahr

Fusionen und Übernahmen sind in den letzten Jahren auch unter Versicherern keine Seltenheit mehr. Unter Vermittlern halten es 93% für wahrscheinlich, dass in den kommenden drei Jahren weitere Fusionen und Übernahmen stattfinden werden. Doch was ändert sich dabei eigentlich für Makler konkret? Welche Auswirkungen sehen sie auf ihre tägliche Arbeit mit Versicherern? Die Studie „AssCompact TRENDS I/2026“ liefert Antworten.

In den vergangenen Jahren ist nicht nur im Maklermarkt Bewegung in Sachen Konsolidierung. Auch bei einigen Versicherern kam es bereits zu Fusionen und Übernahmen, manche sind noch im Gange. Die Geschehnisse etwa rund um die BarmeniaGothaer liegen schon etwas zurück. Das Unternehmen hat bereits Ende letzten Jahres seine Ziele bis 2030 ausgegeben. Helvetia und Baloise sind frisch fusioniert und haben u. a. vor, im Maklermarkt unter die Top 10 vorzustoßen. Bei der NÜRNBERGER läuft die Übernahme durch die VIENNA INSURANCE GROUP (VIG) und auch SDK und Stuttgarter wollen ihre Fusion in diesem Jahr abschließen.

Die Sicht der Makler auf Fusionen und Übernahmen unter Versicherern

Aber wie blicken Makler auf Fusionen und Übernahmen von Versicherungsunternehmen? Welche haben sie bisher wahrgenommen und welche sind bei ihnen noch nicht so stark im Fokus? Und vor allem: Was hat sich für sie verändert und wo sehen sie Verbesserungen oder Verschlechterungen für ihre eigenen täglichen Prozesse? Mit diesen Fragen hat sich die aktuelle Studie „AssCompact TRENDS I/2026“ in einem Sonderthema befasst.

Die Einstellung der unabhängigen Vermittler zu Fusionen und Übernahmen ist differenziert: So konnte die Studie zeigen, dass Makler zu einem großen Teil, nämlich zu 48%, Fusionen und Übernahmen neutral gegenüberstehen. 20,2% blicken eher positiv oder sehr positiv auf das Konsolidierungsgeschehen unter Versicherern, während 31,8% es insgesamt eher negativ oder sehr negativ beurteilen.

Wie wahrscheinlich sind weitere Zusammenschlüsse?

Darüber hält die überwiegende Mehrheit weitere Fusionen und Übernahmen in den kommenden drei Jahren für wahrscheinlich. Konkret antworten hier 56,6% der befragten Makler und Mehrfachagenten auf diese Frage mit „Sehr wahrscheinlich“. Für „eher wahrscheinlich“ halten es 36,7%. Ein kleiner Teil (6,1%) meint zu dieser Frage „teils/teils“. Ein minimaler Anteil der Befragten hält es für „sehr unwahrscheinlich“ (0,5%).

Wie stark nehmen Makler Fusionen und Übernahmen wahr?

Welche Fusionen der vergangenen Jahre haben die Befragten in den vergangenen Jahren stark bis sehr stark bemerkt? Zusammengefasst unter „Sonstige“ wurden die Geschehnisse rund um Ostangler/LSH, Generali/Proxalto sowie AIG/Everest zu 0,5% stark wahrgenommen. Mit 1% liegt die Fusion von SDK und Stuttgarter knapp davor. Die Vorgänge in Zusammenhang mit der Vienna Insurance Group (VIG) und der NÜRNBERGER haben 7,5% entsprechend mitbekommen. Mit 8,5% steht der Zusammenschluss von Baloise und Helvetia davor. Die meisten Befragten haben die Entwicklungen rund um die Barmenia und Gothaer stark bis sehr stark wahrgenommen, und zwar 20,6%. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich.

Fusionen und Übernahmen aus Maklersicht: Verschlechterungen im Vordergrund

Für Makler und Versicherer ist es nach diesen Umstrukturierungen natürlich interessant, welche Veränderungen die Befragten aufgrund von Fusionen und Übernahmen bei den Versicherungsunternehmen sehen. Bei der Auswertung sticht sofort ins Auge, dass das Pendel im Bereich der Verschlechterungen aus Maklersicht sehr viel weiter ausschlägt als bei den Verbesserungen.

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