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Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland
29. Juli 2019

Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland

Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Im internationalen Vergleich ist es aber immer noch vergleichsweise günstig. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Eine Immobilienblase ist den Experten zufolge zudem nicht erkennbar.


Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Im internationalen Vergleich ist es aber immer noch vergleichsweise günstig. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Eine Immobilienblase ist den Experten zufolge zudem nicht erkennbar.


Studie: So günstig ist Wohnen in Deutschland

Wohnen in Deutschland ist trotz teils enormer Preisanstiege immer noch weniger teuer als in vielen anderen europäischen Ländern – und zwar sowohl in Bezug auf Mieten als auch auf Kaufen. Laut einer aktuellen Deloitte-Studie reichen in Deutschland, Österreich und Norwegen im Durchschnitt fünf bis sechs Jahresgehälter des jeweiligen Landes, um eine Wohnung mit 70 m2 zu bezahlen.

Nur zwei Länder sind billiger

In nur zwei von zwölf Ländern sind die eigenen vier Wände der Studie zufolge billiger. Gemessen am Durchschnitteinkommen ist eine Standardwohnung nur in Portugal und Belgien günstiger. Am tiefsten müssen die Tschechen in die Tasche greifen. Laut der Studie werden in Tschechien im Schnitt elf volle Jahresgehälter nötig, um eine Wohnung mit 70 m2 zu finanzieren.

Auch Mieter zahlen verhältnismäßig wenig

Selbst Mieter kommen laut Deloitte in Deutschland noch vergleichsweise gut weg. Das gilt selbst für Deutschlands teuerste Städte. So rangierte München 2018 mit einer Durchschnittsmiete von 10,5 Euro je m2 auf Platz 29 von 44 europäischen Städten. Hamburg, Frankfurt am Main und Berlin folgten auf den Plätzen 33, 34 und 40. An der Spitze rangiert Paris mit knapp 28 Euro pro m2. Dahinter folgen die norwegischen Städte Oslo (25,30 Euro) und Trondheim (21,30 Euro). Doch selbst in Osteuropa ist Wohnen laut der Deloitte-Studie teilweise teurer als in Deutschlands Metropolen, wie zum Beispiel in Warschau, Prag und Budapest.

Keine Immobilienblase erkennbar

Eine europäische Spekulationsblase sieht Deloitte trotz des Preisanstiegs nicht. „Immobilienblasen gingen in der Vergangenheit meist stark steigende Zinsen voraus”, so Deloitte-Immobilienexperte Michael Müller. „Diese Entwicklung ist zumindest in der EU mittelfristig nicht ersichtlich.“ Zudem gebe es keinen rasanten Anstieg der Immobilienfinanzierung auf Pump, wie es etwa vor der Finanzkrise 2008 festzustellen war. (mh)

Bild: © stokkete – stock.adobe.com




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