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Vermögensverwalter rechnen 2021 mit einem guten Börsenjahr
11. Dezember 2020

Vermögensverwalter rechnen 2021 mit einem guten Börsenjahr

Universal-Investment hat unabhängige Vermögensverwalter zu ihren Erwartungen für 2021 befragt. Die Mehrheit blickt demnach optimistisch auf das neue Börsenjahr. Wichtig bleibe aber vor allem eine gute Diversifizierung. Neben Aktien seien auch Gold und Immobilien wichtig.


Universal-Investment hat unabhängige Vermögensverwalter zu ihren Erwartungen für 2021 befragt. Die Mehrheit blickt demnach optimistisch auf das neue Börsenjahr. Wichtig bleibe aber vor allem eine gute Diversifizierung. Neben Aktien seien auch Gold und Immobilien wichtig.


Vermögensverwalter rechnen 2021 mit einem guten Börsenjahr

Unabhängige Vermögensverwalter empfehlen Anlegern, auch 2021 divers investiert zu bleiben und bei einem hohen Aktienanteil im Portfolio von Kursgewinnen an den Börsen zu profitieren. Vor allem Aktien aus Industrienationen sollten die Portfolios prägen. Das geht aus der jährlichen Umfrage unter unabhängigen Vermögensverwaltern hervor, die Universal-Investment in diesem Jahr zum neunten Mal durchgeführt hat.

Vermögensverwalter rechnen 2021 mit einem guten Börsenjahr
So sollte sich ein Portfolio zusammensetzen

Im Schnitt raten Vermögensverwalter bei Aktien aus Industrienationen zu einem Anteil von 41% am Gesamtportfolio. Weitere 16% sollten Aktien aus Emerging Markets darstellen. Neben Aktien sind in den Augen der unabhängigen Vermögensverwalter auch Immobilien (9%), Gold (8%) und alternative Anlagen (5%) wichtige Bestandteile eines gut gestreuten Portfolios. Das gilt auch weiterhin für Anleihen. Deren empfohlener Anteil sinkt aber weiter. Insgesamt sollten sie nur noch 16% des Portfolios ausmachen.

Dax-Plus von gut 7% erwartet

Die Experten haben neben allgemeinen Portfolioempfehlungen auch konkrete Prognosen zu wichtigen Aktienindizes abgegeben. Der ab September 2021 erweiterte Dax 40 dürfte nach Meinung der Vermögensverwalter kräftig zulegen. Bei durchschnittlich 14.418 Punkten soll der deutsche Leitindex Ende 2021 notieren, prognostizieren die Befragten. Basierend auf dem aktuellen Kurs entspricht das einem Plus von gut 7%. Damit sind die Hoffnungen für das Jahr 2021 noch etwas optimistischer als im Vorjahr, als ein Plus von 6,7% erwartet wurde.

Kursgewinne auch bei anderen Indizes erwartet

Den Euro Stoxx 50 sehen die Vermögensverwalter mit einem erwarteten Zuwachs von 7,6% bei 3.810 Punkten, von japanischen Unternehmen im Nikkei 225 werden im Mittel 7,4% oder 28.800 Punkte erwartet. Erstmals wurde auch das Stimmungsbarometer für den chinesischen Shanghai Composite Index abgefragt. Dieser soll um satte 13,7% auf 3.833 Punkte klettern. Etwas pessimistischer sind die Anlageprofis für den US-amerikanischen S&P 500. Dieser soll „nur“ um durchschnittlich 5,3% auf 3.950 Punkte ansteigen.

Auch bei Edelmetallen herrscht Zuversicht

Grundsätzlich zuversichtlich sind die Experten auch bei Edelmetallen. Die Nachfrage nach Gold und Silber soll den Preis je Unze auf 2.025 (+8,3%) bzw. 28,26 (+16,2%) US-Dollar treiben. Immerhin 28% der Befragten empfehlen ihren Anlegern mittlerweile auch in Krypto-Währungen wie BitCoin oder Ethereum zu investieren. Für die meisten Vermögensverwalter ist dies aber keine Option. „Kryptowährungen sind fundamental schwer zu bewerten und stellen eher ein Spekulationsobjekt als eine werthaltige Investitionsmöglichkeit dar“, erklärt Harry Heinemann von Honestas Finanzmanagement seine Position gegenüber den virtuellen Währungen. 

Schlechte Aussichten für Zinsen und Anleihen

Die Zinserwartungen bleiben derweil skeptisch. Für das kommende Jahr rechnen die Profianleger im Mittel mit einem EZB-Leitzins von –0,16%. Damit ist die Erwartungshaltung an die europäische Zinspolitik im Jahr 2021 noch pessimistischer als im Vorjahr (−0,13%). Eine baldige Änderung der Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen sehen die Vermögensverwalter folgerichtig nicht kommen. Etwa ein Drittel der Befragten erwartet, dass diese noch mehr als fünf Jahre unter 1% notieren, weitere 30% der Befragten immerhin noch zwischen drei und fünf Jahre. Gut jeder Fünfte denkt, dass das Niedrigzinsumfeld noch mehr als acht Jahre andauern wird. (mh)

Bild: © Looker_Studio – stock.adobe.com




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