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Versicherungsbetrug: Fünf Trends, die Versicherer kennen müssen
25. Mai 2020

Versicherungsbetrug: Fünf Trends, die Versicherer kennen müssen

Inwieweit die Corona-Pandemie das Wachstum in der Assekuranz dämpfen wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Das Ausmaß von Versicherungsbetrug wird die Krise jedoch nicht schmälern. Um auf Betrugsversuche entsprechend reagieren zu können, sollten Versicherer fünf Trends im Blick haben.

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Inwieweit die Corona-Pandemie das Wachstum in der Assekuranz dämpfen wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Das Ausmaß von Versicherungsbetrug wird die Krise jedoch nicht schmälern. Um auf Betrugsversuche entsprechend reagieren zu können, sollten Versicherer fünf Trends im Blick haben.


Versicherungsbetrug: Fünf Trends, die Versicherer kennen müssen
Trend Nummer 1: Eine neue Ära in der Betrugsermittlung

Betrug ist mittlerweile grenzüberschreitend und außerordentlich agil. Daraus folgt, dass sich die Versicherungsbranche bei der Betrugsbekämpfung nicht auf traditionelle Techniken verlassen kann. Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Betrugsermittlung ein arbeitsintensiver Prozess. Ermittlerteams gingen vor Ort buchstäblich von Tür zu Tür, um einzelne Fälle zu untersuchen. In unserer Zeit ist dies nicht nur ineffizient – es ist schlicht unzureichend. In dem Maße, wie sich der Betrug weiterentwickelt, müssen sich auch die Ermittler weiterentwickeln. Wir sind mittlerweile in eine neue Ära der Betrugsermittlung eingetreten. Die Ermittler in Versicherungsdelikten benötigen heutzutage differenzierte Fähigkeiten und agile Arbeitsweisen, um die neuen Betrugsarten und Taktiken der Betrüger des digitalen Zeitalters zu erkennen.

Die Versicherer müssen dabei allerdings ein empfindliches Gleichgewicht wahren. Eine Ermittlung, die auf der Basis der Sammlung und Analyse personenbezogener Daten zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen soll, muss immer auch die Auswirkungen auf die Privatsphäre berücksichtigen. Die diesbezüglichen Bestimmungen sind strenger als je zuvor. Regulatorische Vorgaben wie die EU-Datenschutzgrundverordnung beeinflussen nicht nur, wie bei Versicherungsdelikten ermittelt wird, sondern auch den Umgang mit den Beweisen für die Delikte. Fragen nach der Dauer der Datenspeicherung und nach den Auswirkungen auf den Datenschutz müssen geklärt werden.

Wie können die Versicherungsunternehmen bei der Beweiserhebung vorgehen, ohne die aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu verletzten? Gefordert ist eine intelligente Art der Beweiserhebung, die zum Ermittlungserfolg und strafrechtlicher Verfolgung führt. Dies ist in einer Zeit, in der Datenschutz ernster als je zuvor genommen wird und internationale Institutionen die Rechte des Einzelnen schützen, leichter gesagt als getan. Den Ermittlern stehen heute zwar mehr Werkzeuge als in früheren Jahren zur Verfügung, aber sie haben auch höheren regulatorischen Anforderungen zu genügen und sehen sich immer ausgefeilteren Betrugstechniken ausgesetzt.




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