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25. Oktober 2026
Warum Prävention auch für Makler eine kluge Geschäftsstrategie ist

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Warum Prävention auch für Makler eine kluge Geschäftsstrategie ist

Warum Prävention auch für Makler eine kluge Geschäftsstrategie ist

Vom Kostenerstatter zum Lebensbegleiter

Für die NÜRNBERGER war das der Grund, Prävention als festes Element in ihrer Geschäftsstrategie zu verankern. Unser Selbstverständnis hat sich geändert: Wir sehen unsere Rolle nicht mehr nur in der des Kostenerstatters im Schaden- oder Leistungsfall, sondern als aktiver Lebensbegleiter. Dabei ist Prävention ausdrücklich kein Ersatz für das Kerngeschäft. Versicherer geben langfristig wirksame Leistungszusagen und regulieren Schäden, wenn sie eintreten. Prävention eliminiert Risiken nicht. Sie kann aber helfen, Risiken früher zu erkennen, zu reduzieren und besser zu steuern.

Was das konkret bedeutet, zeigen drei aktuelle Beispiele. In der neuen Berufsunfähigkeitsversicherung der NÜRNBERGER unterstützt mentalis bei psychisch bedingten Krankschreibungen mit professioneller Soforthilfe – mit dem Ziel, einer Verfestigung und langwierigen Verläufen entgegenzuwirken. PRAEVIA verbindet in der neuen betrieblichen Krankenversicherung digitale Risikoanalysen, Home-Tests und gezielte Vorsorgeleistungen und unterstützt damit die Gesundheitsvorsorge in Belegschaften. Und im Wohngebäudebereich hilft der Hochwasser-Pass, Gefährdungen durch Hochwasser und Starkregen frühzeitig zu erkennen sowie konkrete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Entscheidend ist dabei nicht die Zahl zusätzlicher Services. Präventionsbausteine sind dann sinnvoll, wenn sie für Kundinnen und Kunden einen konkreten Nutzen schaffen und versicherte Risiken reduzieren.

Beratungsanlässe statt Verkaufstermine

Gerade für Makler liegen darin enorme Chancen. Prävention schafft Beratungsanlässe jenseits von Schaden und Leistungsfall – etwa zu Gesundheit oder Klimarisiken. Kontakte werden häufiger und relevanter. In einer KI-geprägten Welt gewinnt persönliche Beratung so an Wert: Individuelle Einordnung wird zum Differenzierungsmerkmal.

Ein wichtiger Ansatzpunkt sind Lebensereignisse. Denn Menschen beschäftigen sich beim Berufsstart, beim Auszug aus dem Elternhaus oder beim Immobilienkauf ohnehin neu mit ihren Risiken. Laut der KUBUS Privatkundenstudie 2025 steigt die Abschlussbereitschaft in Verbindung mit einem Lebensereignis durchschnittlich um etwa 15%. Die vertriebliche Frage lautet deshalb: „An welche Themen denkt der Kunde gerade und was braucht er?“ Beim Einzug ins Eigenheim geht es beispielsweise nicht nur um die passende Wohngebäudeversicherung. Der Hochwasser-Pass kann zusätzlich helfen, die konkrete Gefährdung der Immobilie zu verstehen und Schutzmaßnahmen abzuleiten. Beim Berufsstart wiederum kann Einkommensschutz mit Angeboten verbunden werden, die Gesundheit und Arbeitskraft möglichst lange erhalten sollen.

Dasselbe Prinzip gilt für Gewerbekunden. Unternehmensgründung, Wachstum oder neue Produktionsverfahren verändern Risiken. Arbeitssicherheit, betriebliches Gesundheitsmanagement oder aktives Risikomanagement können helfen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Betriebsausfälle möglichst zu vermeiden. Ein Präventionsangebot wie PRAEVIA eröffnet dabei zugleich einen konkreten Zugang zum Thema Gesundheit der Belegschaft.

 
Ein Artikel von
Frank Leitgeb