KI verändert die Maklerwelt umfassend. Wie sehr, wurde auch auf dem diesjährigen BDVM -Pressegespräch deutlich, in dem das Thema künstliche Intelligenz über praktisch allen Themen schwebte – vom Bereich Cyber über das Marktgeschehen im Industrie- und Gewerbemaklerbusiness bis hin zum Stimmungsbarometer des Bundesverbandes Deutscher Versicherungsmakler e. V. (BDVM).
Die Branche steht vor einem grundlegenden Strukturwandel
BDVM-Präsident Thomas Billerbeck wurde ebenfalls deutlich in seinem Statement, was die Maklerschaft angeht: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Damit bezog er sich auf die Einschätzung des Verbandes, dass die Versicherungsbranche insgesamt vor einem grundlegenden Strukturwandel stehe. Denn KI-Agenten könnten künftig immer häufiger den ersten Kontakt zum Kunden übernehmen und dessen Versicherungsentscheidungen vorbereiten, heißt es vom BDVM.
„Es geht darum, wer künftig den Zugang zum Kunden hat“
„Es geht nicht mehr nur darum, bestehende Abläufe zu digitalisieren. Es geht darum, wer künftig den Zugang zum Kunden hat und wie qualifizierte Beratung wirtschaftlich tragfähig bleibt“, so Billerbeck in einer Pressemitteilung zur Veranstaltung. „Technologie und Regulierung verändern gleichzeitig die Grundlagen unseres Geschäfts.“
Nächsten Stufe: Kunden setzen selbst KI-Agenten ein
Nun setzen beispielsweise Versicherer KI bereits an der Kundenschnittstelle ein, z. B. als Chat. Der BDVM weist darauf hin, dass in der nächsten Stufe auch Kunden persönliche KI-Agenten einsetzen könnten, die ihren Bedarf analysieren, Angebote vergleichen und Prozesse anstoßen. Daraus folgen könnte schließlich ein neuer Wettbewerb um die Kundenschnittstelle, etwa wenn der digitale Assistent des Kunden auf den KI-Agenten des Vermittlers trifft.
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