BDVM appelliert an Makler
Der BDVM appelliert daher an Vermittler: „Maklerunternehmen müssen ihr Wissen digital nutzbar machen, Datenqualität verbessern und in sichere Schnittstellen investieren. Persönliches Vertrauen bleibt wichtig, darf aber nicht zur Begründung werden, den technologischen Wandel abzuwarten.“
Können kleine Maklerhäuser mithalten?
Doch zeigte die Pressekonferenz auch, dass der Verband die neuen Technologieentwicklungen keineswegs nur verteufelt und davor warnt, sondern auch einen Blick auf die zahlreichen Chancen wirft. BDVM- Vizepräsidentin Julie Schellack etwa sieht für die Zukunft „gute Chancen“ auch für kleine Maklerhäuser, wenn sie „vernünftige Prozesse“ und ein Mindestmaß an Daten vorweisen können. Allerdings müsse man sich dann in den Unternehmen einmal damit beschäftigen, welche Tools unterstützen könnten.
Stimmung unter BDVM-Maklern
Das BDVM-Stimmungsbarometer 2026 zeigt zudem, dass auch die Maklerbetriebe selbst sich bereits viele Gedanken um das Thema künstliche Intelligenz machen, wie Dr. Bernhard Gause, geschäftsführender Vorstand des BDVM darlegt. KI wird in vielen Maklerhäusern schon in unterschiedlicher Weise genutzt, z. B. zur Informationsaufbereitung, zur Korrespondenzerstellung oder zur Vertrags- und Bedingungsanalyse.
KI-Kompetenzen der Beschäftigten müssen gestärkt werden
Mit dem Hinweis, dass letztendlich trotzdem immer noch durch einen Menschen geprüft werden sollte, steht der BDVM diesem Trend grundsätzlich positiv gegenüber und empfiehlt seinen Maklern auch, die KI-Kompetenzen der jeweiligen Unternehmen zu stärken, etwa durch Schulungen der Mitarbeiter. Aus Sicht des BDVM können automatisierte Prozesse außerdem helfen, knappe personelle Ressourcen gezielter einzusetzen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Menschen, die Ergebnisse prüfen, komplexe Risiken einordnen und Verantwortung, z. B. für Empfehlungen, übernehmen, teilt der Verband mit.
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
- 38 Aufrufe